DRK Presseinformationen https://www.drk-bad-mergentheim.de de DRK Thu, 21 Oct 2021 18:31:25 +0200 Thu, 21 Oct 2021 18:31:25 +0200 TYPO3 EXT:news news-197 Tue, 19 Oct 2021 09:01:00 +0200 Weniger Menschen setzen sich ein https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/weniger-menschen-setzen-sich-ein.html Bei der Kreisversammlung 2021 in der Wandelhalle wurden verdiente Mitglieder geehrt Die Kreisversammlung 2021 des DRK-Kreisverbands Bad Mergentheim fand in der Wandelhalle statt. Für den vor zwei Jahren ins Amt gewählten Präsidenten Professor Dr. Thomas Haak war es die Premiere als Versammlungsleiter.

Bad Mergentheim. Von einer herausfordernden Aufgabe, die er damals aber gerne übernommen habe, sprach Prof. Dr. Thomas Haak in seinen einleitenden Worten. In Vertretung überbrachte Kreisbrandmeister Andreas Geyer die Grüße des Landkreises. Er würdigte vor allem die vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit. Gerade die aktuelle Pandemie zeige, dass auf die Gefahrenabwehr mit ihren Rettungsdiensten absoluter Verlass sei. Auch der Betrieb des KIZ wäre ohne Unterstützung des DRK nicht so reibungslos möglich gewesen. Nicht zu vergessen die tadellos funktionierende Zusammenarbeit im Bereich der integrierten Leitstelle. Er hoffe und wünsche sich, dass diese Zusammenarbeit weiter bestehen bleiben möge.

Die Grüße des DRK-Landesverbandes überbrachte Ehrenpräsident Prof. Dr. Werner Romen, der ebenso die besonderen Leistungen des DRK bezüglich des Impfzentrums lobend hervorhob. Nicht ohne Stolz erwähnte er, dass rund 60 Prozent der ins Ahrtal zur Hilfe angereisten Rettungskräfte aus Baden-Württemberg stammten. Erfreulich nannte Romen die Ergänzung des Notfallsanitäter-Gesetzes, womit mehr Rechtssicherheit geschaffen wurde.

„Super-Job“

Die DRK´ler des Kreisverbandes haben in der für sie gewiss nicht leichten Zeit der beiden vergangenen Jahre einen „Super Job“ gemacht, lobte Oberbürgermeister Udo Glatthaar. Dies war aber nur möglich, weil sich der Kreisverband mit seinen Mitgliedsvereinen auf einen schlagkräftigen Vorstand, schlagkräftige Ortsverbände und leistungsbereite aktive Mitglieder verlassen kann. Ganz besonders hob der OB die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Kommunen im Kreis auf allen Verwaltungsebenen hervor. Und dies in einer ganz schwierigen Zeit, die aufgrund der Corona- Pandemie besondere und außergewöhnlich hohe Anforderungen an die haupt- und nebenamtlichen Rotkreuzler stellte.

Präsident Haak ging auf die Mitgliederentwicklung ein, die nicht gerade erfreulich ist. Denn am Ende des Jahres 2020 wurden mit 2660 Fördermitgliedern 335 weniger gezählt ein Jahr zuvor. Stark rückläufig die Zahlen der ehrenamtlichen Helfer auf 235 (vorher 347), beim Jugendrotkreuz auf 95 (vorher 121), lediglich die Zahl der Organmitglieder stieg von 18 auf 21 leicht an. In einem kurzen Überblick informierte Haak über die Präsidiumsarbeit seit der letzten Kreisversammlung. Themen waren die neue Rettungswache in Niederstetten, die Inbetriebnahme des Wunschmobils (Beförderung von Palliativpatienten), Unterstützung von Corona-bedingten Maßnahmen, verschiedene Themenpakete der Strukturdebatte „Rotes Kreuz“.

Neuerungen erläutert

Des Weiteren erläuterte er die Neuerungen in der Feuerwehr- und Rettungsleistelle, die der Kreisverband betreut. Die Leitstelle ist an das Landesnetz (Digitalfunk) angeschlossen und Tetra-ready. Das heißt, alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) können in einem einheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunksystem bundesweit miteinander kommunizieren. Durch die bundesweite Abschaltung des ISDN- Telefonnetztes wurde auch eine Anpassung beim Notruf 112 notwendig. Neu auch die Standortbestimmungssysteme AML und what3words zur besseren Lokalisierung des Anrufers und die Bundesnotruf-App „nora“. In diesem Jahr wurden im Einsatz- und Ausbildungszentrum des DRK außerdem die technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen, für die Arbeit des Führungsstabes des Landkreises bei größeren Schadens-/Einsatzlagen (AEL/KatS). Der besondere Dank des Präsidenten ging an seine Mitarbeiter im Präsidium für die unkomplizierte Zusammenarbeit und an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die in 2020 über 13 732 Stunden ableisteten.

Schatzmeister Manfred Bürckert und Geschäftsführer Klaus Eckl sprachen im Finanzbericht von einer guten Entwicklung des DRK- Kreisverbandes im Abrechnungszeitraum. Die Bilanzsumme des Verbandes sei von 2019 auf 2020 um 9,71 Prozent angewachsen. Der Zuwachs im Anlagevermögen bezog sich im Wesentlichen auf den Neubau und die Inbetriebnahme der Rettungswache in Niederstetten.

Die Eigenkapitalquote unter Einbeziehung der Sonderposten (Zuschüsse) beträgt weit über 92 Prozent, womit Fremdkapital nicht notwendig ist. Resümee: der DRK-Kreisverband ist ein wirtschaftlich gesunder und mit erheblichem Eigenkapital ausgestatteter Verband, der positiv in die Zukunft blicken kann. Der Prüfungsbericht bestätigte dem Kreisverband, dass die Jahresrechnung den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzierung entspricht. Die Genehmigung zum Finanzbericht erfolgte einstimmig.

Das Jahr 2019, so Manuel Breitenbach für die Kreisbereitschaftsleitung, ging noch seinen ganz normalen Gang, doch das Jahr 2020 wurde geprägt durch die ganz besonderen Herausforderungen der Corona-Pandemie. Es galt nicht nur die Einsätze auch unter Beachtung der geltenden Hygienekonzepte durchzuführen, sondern auch mitzuhelfen die Infrastrukturen für die Test- und Impfzentren aufzubauen. Es wurden Einkaufsdienste für besonders gefährdete Risikogruppen durch die Ortsvereine angeboten.

Jasmin Ambach ging speziell auf die Schnelleinsatzgruppe-Erstversorgung (SEG-E) und die Rettungshundestaffel im Kreisverband ein. Die SEG-E wurde in den Jahren 2019 und 2020 insgesamt 17 Mal alarmiert, im Jahr 2021 bis dato drei Mal. Für das Jahr 2020 wurde die Alarmierungs- und Ausrückordnung überarbeitet. Die Rettungshundestaffel wurde in 2019 und 2020 je zehn Mal, dieses Jahr bis dato sechs Mal zu einer Personensuche alarmiert, in mehreren Fällen konnten die Personen gefunden werden. Bei Prüfungen wurden elf neue Hundeteams positiv geprüft, die RHS Bad Mergentheim wurde durch fünf neue Teams verstärkt. Momentan bestehe die RHS aus 32 Mitgliedern, acht Anwärtern mit zwölf geprüften Hunden und 22 Hunden in Ausbildung.

Das innerhalb des Kreisverbandes als eigenständige Organisation arbeitende Kreis-Jugend-Rotkreuz hat laut Kreisjugendleiter Swen Rüdenauer im Berichtszeitraum Mitglieder verloren, was zum einen an der Pandemie lag, aber auch an der Auflösung der DRK-Jugend des OV Igersheim. Dagegen konnte das DRK Bad Mergentheim die Zahl der Mitglieder steigern.

Vorstand entlastet

Die Entlastung des gesamten Vorstands, vorgenommen durch den OB, wurde einstimmig erteilt. Beim Punkt Nachwahlen ging es um den Stellvertreter-Posten der Bereitschaftsleitung des OV Igersheim. Einzige Kandidatin war Luisa Ikas, die einstimmig in ihr neues Amt gewählt wurde. Danach war es Präsident Haak eine freudige Pflicht, Mitglieder, die viele Jahre dem DRK im Verband und in ihren Ortsvereinen in verantwortlichen Positionen dienten, für Ihr Lebenswerk im Dienste der Menschenrettung und Nächstenliebe durch den DRK-Kreisverband auszuzeichnen. OV Niederstetten (in Klammern die Dienstjahre): Bottler Brigitte (53), Burkard Rainer Friedlein (54), Busch Margot (54), Kuch Willi (56), Busch Willi (58), Krotsch Volker (60), Sattler Eduard (65) und Dietz Otto 69). OV Creglingen: Lauer Rudolf (51), Schweizer Ernst (53). OV Bad Mergentheim: Rüdenauer Raimund (52), Ries Margit (52). OV Igersheim: Freymüller Kurt (52), Fritzenschaft Hans (52), Zikan Wolfgang (59), Polich Emil (59), Zimmermann Adolf (59), Albecht Franz (59). OV Weikersheim: Laukhuff Peter (50), Körschgens Else (59), Egner Karl (60), Baier Rudolf (64). OV Markelsheim: Stöckle Christine (60). habe

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news-196 Wed, 13 Oct 2021 08:57:00 +0200 Langjähriger Lebensretter geht in den Ruhestand https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/langjaehriger-lebensretter-geht-in-den-ruhestand.html Rettungsassistent Jürgen Klingler beendet seine berufliche Laufbahn beim DRK-Kreisverband Bad Mergentheim nach insgesamt 45 Jahren  

Bad Mergentheim. Auf 45 Jahre Dienst für und an den Menschen in der Region bringt es DRK-Rettungsassistent Jürgen Klingler bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand. Dazu zählt nicht nur seine hauptamtliche Tätigkeit beim DRK-Kreisverband in Bad Mergentheim seit dem 1. April 1979, sondern auch sein langjähriges ehrenamtliches Engagement dort und bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Prof. Dr. Thomas Haak, Präsident des DRK-Kreisverbands, spricht für das gesamte Team: „Jürgen Klingler war feste Konstante und Ruhepol bei uns. Egal wann und wo: Immer wenn eine helfende Hand von Nöten war, war er zur Stelle. Jürgen Klingler hinterlässt mit seinem Renteneintritt eine Lücke, die nur schwer zu füllen sein wird.“ Schließlich sei er buchstäblich als „Mann der ersten Stunde“ vor, während – nämlich im Jahr 1997 – und auch nach der Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle Main-Tauber am Standort Bad Mergentheim stets im Team dabei gewesen. „Wer so lange im Rettungsdienst im Einsatz war, hat unzähligen Menschen geholfen, hat aber definitiv auch manche Dinge erlebt, die emotional belastend sind. Daher wünschen wir Jürgen Klingler nun von Herzens alles Gute für den hoch verdienten Ruhestand“, so Haak. Natürlich sei er auch weiter jederzeit als ehrenamtlicher Helfer willkommen, egal ob bei Blutspende-Aktionen oder im Bereitschaftsdienst.

Doch zunächst einmal freut sich Jürgen Klingler auf viel gemeinsame Zeit mit Frau, Kindern und Enkelkind, Zeit zum Radfahren und Laufen gehen und wenn es die Corona-Bedingungen zulassen, möchte der Neu-Rentner gern auch einmal wieder auf Kreuzfahrt gehen. drk

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news-195 Tue, 12 Oct 2021 08:51:00 +0200 Jeder Tag bringt neue Notfalleinsätze https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/jeder-tag-bringt-neue-notfalleinsaetze.html Wenn der Rettungswagen mit Tempo und Blaulicht durch die Straßen eilt, dann sind sie, die Notfallsanitäter, wieder im Einsatz. Die hoch qualifizierten Helfer retten zusammen mit den Notärzten täglich Leben. Bad Mergentheim. In ihrem Behandlungszimmer auf vier Rädern versorgen die Notfallsanitäter zusammen mit den Notärzten rund um die Uhr viele Patienten – vom Kreislaufzusammenbruch bis hin zum Herzinfarkt und Unfallopfer.

Der Beruf Notfallsanitäter hat den Rettungsassistenten 2014 abgelöst und ist nun die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst. Die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist eine dreijährige schulische Ausbildung, die deutschlandweit durch das Notfallsanitätergesetz geregelt ist. Die Ausbildung findet nicht nur in speziellen Berufsfachschulen statt, sondern beinhaltet auch die praktische Ausbildung im Rettungsdienst und in verschiedenen Abteilungen des Krankenhauses.

In Bad Mergentheim, beim Kreisverband des Deutschen Roten Kreues (DRK), haben nun vier Auszubildende ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter erfolgreich abgeschlossen – Tim Schenkel sogar als Klassenbester.

Zirka 30 Notfallsanitäter

Ein funktionierender Rettungsdienst erfordert eine lückenlose Versorgung vom Eintritt des Notfalls bis zur Aufnahme des Notfallpatienten in eine für die weitere Versorgung geeignete Klinik. Beim DRK-Kreisverband Bad Mergentheim gibt es rund 30 Notfallsanitäter, die im 24-Stunden-Schichtbetrieb ihre Arbeit zum Wohle der Bevölkerung leisten. Rettungsdienstleiter Kai Schlecht erklärt, dass man „gut aufgestellt“ sei, jedoch für neue Interessierte an diesem spannenden Beruf die Türen immer weit offen stünden.

Vier Rettungswagen seien rund um die Uhr in der Region zwischen Bad Mergentheim und Creglingen stets für Notfälle einsatzbereit.

Ramona Haberkorn, Tim Schenkel, David Hofmann und Moritz Friedrich haben ihre Liebe für die Arbeit am Menschen und das Deutsche Rote Kreuz bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) entdeckt. Nun haben alle vier ihre dreijährige Ausbildung zu Notfallsanitätern beim DRK-Kreisverband erfolgreich abgeschlossen. In einem Punkt sind sich die vier Absolventen sofort einig: „An unserem Beruf ist die besondere Herausforderung, dass man nie 100-prozentig weiß, was der nächste Arbeitstag mit sich bringen wird. Doch wir wurden beim DRK exzellent für die anstehenden Einsätze ausgebildet.“

„Die Ausbildung mit staatlicher Prüfung fordert den jungen Leuten einiges ab und bereitet sie für ihre anschließende Berufslaufbahn im Notfallwesen gut vor“, sagt der Ausbildungsbeauftragte Jochen Herwarth. Dass der DRK-Kreisverband mit seinen Niederlassungen in Bad Mergentheim, Niederstetten und Creglingen als Lehrrettungswache anerkannt sei, habe für die Auszubildenden den Vorteil, dass sie die Praxisausbildung in der Region – und somit nah am Wohnort der Azubis – absolvieren können. Das theoretische Wissen hingegen werde in den DRK-Landesschulen teils in Präsenz und teils in Form von Videounterricht vermittelt.

Derzeit bildet der Kreisverband noch neun weitere Notfallsanitäter aus, während die vier frisch Examinierten bereits eigenverantwortlich beim DRK in den vielfältigen Beruf einsteigen.

„Stetig weiterbilden“

„In erster Linie beinhaltet der Beruf, der für die meisten Kollegen zugleich Berufung ist, die Aufgabe, dass sie bei lebensbedrohlichen Notfällen bis zum Eintreffen des Notarztes lebensrettende Maßnahmen durchführen, bei der Beförderung des Patienten beziehungsweise der Patientin alle lebenswichtigen Körperfunktionen überwachen und nach dem Einsatz die erneute Einsatzfähigkeit des Fahrzeuges sicherstellen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Haak, Kreisverbandspräsident und Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes. Weiterhin gibt er den neuen Notfallsanitätern mit auf den Weg: „Wichtig ist in ihrem Beruf Selbstständigkeit und Entscheidungsfreude sowie die Bereitschaft sich stetig weiterzubilden, denn die Erkenntnisse der Notfallmedizin entwickeln sich ständig weiter.“

Das unterstreiche auch die zu Jahresbeginn im Bundesrat beschlossene Gesetzesänderung, die dem Berufsstand erweiterte Kompetenzen in der Notfallrettung am Patienten einräumt.

Und für die Auszubildenden resümiert der Klassenbeste Tim Schenkel abschließend: „Ich denke, ich spreche für uns alle: Am Ende der Notfallsanitäter-Ausbildung sind wir sicher, den richtigen Beruf gewählt zu haben. Es gibt kein besseres Gefühl, als Menschen, die in eine medizinische Notlage geraten sind, helfen zu können.“ drk/sabix

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news-194 Mon, 11 Oct 2021 08:47:00 +0200 Johannes Herdtweck folgt auf Hans Fritzenschaft https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/johannes-herdtweck-folgt-auf-hans-fritzenschaft.html Mitgliederversammlung des DRK-Ortsvereins mit Neuwahlen / Wechsel an der Vereinsspitze Igersheim. Nach langer Corona-Pause trafen sich die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Igersheim zu ihrer Mitgliederversammlung mit Wahlen. Nach der Begrüßung durch den scheidenden Vorsitzenden Hans Fritzenschaft im Gemeindesaal Neuses wurde der Toten des Ortsvereins gedacht.

Der Präsident des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim, Prof. Thomas Haak, sah die Mitgliederversammlung als einen wichtigen Tag, um zurückzublicken, aber auch um nach vorne zu schauen und die Weichen zu stellen. Er bezeichnete den Ortsverein Igersheim als einen aktiven, soliden Ortsverband, auf den die Geschäftsstelle gerne blicke. Mit Blick auf die Mitgliederzahlen wünschte er sich, dass es mehr Mitglieder werden.

In Igersheim sei das DRK eine starke Gemeinschaft, betonte Prof. Dr. Haak. Er wertete das DRK als ein Aushängeschild, egal ob bei Festen, Umzügen, Veranstaltungen in der Gemeinde – ohne das DRK sei dies nicht vorstellbar.

Am 18.4.2008 hat Hans Fritzenschaft das Amt des 1. Vorsitzenden übernommen und 13 Jahre erfolgreich geleitet. Dank und Anerkennung sprach Prof. Dr. Haak an Hans Fritzenschaft aus, der den DRK-Ortsverein Igersheim seit April 2008 als Vorsitzender erfolgreich geleitet hat und nun nicht mehr zur Wahl antrat.

Kreisgeschäftsführer Wolfgang Eckel ergänzte, dass die DRK-Geschäftsstelle immer ein tolles Verhältnis zum Ortsverein Igersheim gehabt habe. Nach den Grußworten der Gäste wurden die Bereitschaftsleitungen durch die aktiven Mitglieder gewählt. Bereitschaftsleiterin Iris Wöhr wurde von den Aktiven einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Der bisherige Bereitschaftsleiter Sebastian Hersam stand aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. An seine Stelle tritt nun Luisa Ikas, die ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Dann kam Hans Fritzenschaft zu seiner letzten Amtshandlung. Aufgrund von Corona, das auch das Deutsche Rote Kreuz erheblich einschränkte, hatte er nur von den Blutspendeterminen zu berichten. Dann fand er zum Ende seiner 13-jährigen Amtszeit persönliche Worte. „13 Jahre sind rum, die ihr mich ertragen musstet“, meinte er schmunzelnd. Er dankte den Vorstandsmitgliedern und auch der gesamten Bereitschaft dafür, dass er sich immer auf alle verlassen konnte und dass stets ein prima Zusammenhalt vorhanden war. „Fast wie verheiratet“ fühlte sich diese Zeit für ihn an. Hans Fritzenschaft versprach, weiterhin als aktives Mitglied dabei zu sein.

Kassiererin Renate Hlawon gab Einblick in die vergangenen zwei Rechnungsjahre. Sie stellte fest, dass beide Jahre nahezu identisch waren in Einnahmen und Ausgaben, wenngleich es insgesamt weniger war. Sorgen macht Hlawon die sinkende Zahl der passiven Mitglieder, zumal auch der Altersdurchschnitt sehr hoch ist. Für die Zukunft müsse man sich Gedanken machen.

Auch in die Blutspenderzahlen gab Renate Hlawon einen kurzen Einblick: Vor Corona gab es deutlich mehr Spender, was aber auch in der Terminvergabe begründet liegt. Durch die zeitliche Einteilung der Spender stehen weniger Plätze zur Verfügung, was aber für die Helfer ein stressfreieres Arbeiten bedeutet.

Die Kassenprüfer Wolfgang Zikan und Franziska Kuhn bescheinigten der Kassiererin, dass alles bestens geführt wurde.

Schriftführerin Melanie Fischer gab einen kurzen Einblick in die zurückliegende Mitgliederversammlung und berichtete über die sechs Vorstandssitzungen, die seitdem stattgefunden hatten.

Über die erstmalige Teilnahme seit Jahren am Kindersommerferienprogramm der Gemeinde wusste Fischer nur Positives zu berichten. Kinder, Betreuer und auch die „lauschende“ Nachbarschaft waren begeistert und eine Teilnahme im nächsten Jahr ist vorgesehen.

Bereitschaftsleiterin Iris Wöhr berichtete, dass der letzte Sanitätsdienst im Februar 2020 bei den Faschingsumzügen in Igersheim war. Danach gab es wegen Corona keine Dienste mehr. In diesem Jahr halfen Bereitschaftsmitglieder dann teilweise in Bad Mergentheim bei der Veranstaltung „Anotopia“ aus.

Auch Wöhr wies auf die Volksbank-Spendenaktion „Wir für hier“ hin, dank deren finanzieller Unterstützung die Bereitschaft Igersheim eine Beach-Flag zur Kenntlichmachung eines Sanitätsstandortes sowie eine fahrbare Trage anschaffen konnte.

Iris Wöhr berichtete, dass ab Oktober wieder regelmäßig Dienstabende geplant werden, um einsatzfähig zu bleiben. „Das DRK lebt von der Außenwirkung und den Diensten“, betonte die Bereitschaftsleiterin.

„Wir alle wissen, dass eine lange Zeit der Pandemie vorbei ist, was viel durcheinander gebracht hat im Vereinsleben“, so Igersheims Bürgermeister Frank Menikehim. Dies habe sich enorm auf die Arbeit des DRK ausgewirkt. Er habe sehr dafür geworben, das Vereinsleben wieder aufleben zu lassen, betonte der Bürgermeister. Im Ortsverein Igersheim stimme der Zusammenhalt, das sei hocherfreulich, unterstrich Frank Menikheim. Ein Generationenwechsel stehe an, es komme ein junger Vorsitzender. So sieht Menikheim das DRK Igersheim insgesamt auf einem guten Weg.

Anschließend beantragte der Bürgermeister die Entlastung des Vorstandes, die von der Versammlung erteilt wurde.

Neue Gesichter

Neue, junge Gesichter sollte es nun in der folgenden Besetzung der verschiedenen Ämter geben. Nachdem vorher die Bereitschaftleiterinnen Wöhr und Ikas gewählt wurden, ging es nun mit den Vorsitzenden weiter. Vorsitzender Hans Fritzenschaft stand nicht mehr zur Wahl, an seine Stelle tritt Johannes Herdtweck. Auch die zweite Vorsitzende Edeltraut Meiser stellte sich nicht mehr zur Verfügung, hier wurde Franziska Kuhn neu gewählt.

Kassiererin Renate Hlawon wurde für eine weitere Amtszeit gewählt, ebenso wurde Melanie Fischer als Schriftführerin bestätigt. Kassenprüfer sind Lucia Pfeiffer und Sebastian Hersam. Vertreter der aktiven Mitglieder ist Sebastian Hersam, für die Passiven ist es Claudia Dennstädt. Auch die Wahl der Delegierten wurde an diesem Abend durchgeführt.

Die neu gewählte stellvertretende Vorsitzende Franziska Kuhn freute sich in einer ersten Stellungnahme – auch stellvertretend für den neuen, krankheitsbedingt fehlenden Vorsitzenden Johannes Herdtweck – auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. „Man übernimmt das Amt leichter, wenn man weiß, dass man sich auf die anderen Mitglieder verlassen kann“, so Franziska Kuhn abschließend.

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news-193 Fri, 01 Oct 2021 08:44:00 +0200 Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim geschlossen https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/kreisimpfzentrum-in-bad-mergentheim-geschlossen.html Das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Bad Mergentheim hat am Donnerstagabend seine Pforten nach gut acht Monaten im Sieben-Tage-Betrieb dauerhaft geschlossen. Main-Tauber-Kreis/Bad Mergentheim.. Insgesamt wurden im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim selbst und durch seine Mobilen Impfteams seit dem 22. Januar fast 88 000 Impfdosen verabreicht. Es war für bis zu 750 Impfungen am Tag ausgelegt. Diese konnten auf bis zu fünf Impfstraßen mit mehreren Stationen verabreicht werden, von der Registrierung über die ärztliche Aufklärung und die eigentliche Impfung bis hin zur Nachbeobachtung und der Abmeldung.

Erster Landesbeamter Florian Busch dankte bei einem Abschlussbesuch vor Ort allen Beteiligten: „Jede und jeder einzelne der rund 250 Mitarbeiter hat einen wichtigen und wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet. Besonders erfreulich war, dass immer wieder die hervorragende Organisation und die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft aller Mitarbeitenden gelobt wurden.“

KIZ-Leiter Dietmar Freidhof berichtete von unzähligen Sitzungen, anfangs bis in die Nacht, die zum Aufbau des Impfzentrums erforderlich waren. Die erste Phase nach der Eröffnung sei von Impfstoffknappheit und gleichzeitig hoher Nachfrage geprägt gewesen. In dieser Zeit hätten die Prüfung von Impfberechtigungen und die zunächst wenigen verfügbaren Termine teils für Unmut in der Bevölkerung gesorgt. Später habe sich die Situation komplett gedreht: Nachdem mehr als genügend Impfstoff zur Verfügung stand, musste mit kreativen Aktionen um noch mehr impfwillige Personen geworben werden.

Große Herausforderung

Der ärztliche Leiter des Kreisimpfzentrums, Dr. Franz Hoch, und sein Stellvertreter Dr. Klaus Stumptner machten deutlich, dass der Aufbau der Impfzentren eine große Herausforderung, aber auch unverzichtbar gewesen sei. Zur Bewältigung der Aufgabe beigetragen haben laut Hoch und Stumptner auch zahlreiche Ärzte, von denen die meisten für ihren Einsatz den Ruhestand unterbrachen. Ebenso engagiert eingebracht hätten sich medizinische Fachangestellte, Krankenpfleger, Soldaten sowie Reinigungskräfte. Das DRK stellte Uwe Rennhofer für die Koordination der Mobilen Impfteams und Kai Schlecht für die Einsatzleitung und die Koordination des Personals zur Verfügung. „Aus einem wild zusammengewürfelten Haufen hat sich eine perfekt funktionierende Einheit und ein Fünf-Sterne-Impfzentrum entwickelt“, fasste Dr. Hoch zusammen. Er machte deutlich, dass die nach wie vor Ungeimpften problematisch seien. Bei ihnen könne sich das Virus „ungeniert ausbreiten, irreparable Schäden anrichten und bei hoher Vermehrungsrate Mutationen bilden, die letztlich auch wieder die Geimpften gefährden können.“

30 mobile Impfteams unterwegs

An den letzten vier Öffnungstagen fanden im KIZ nochmals 217 Erst-Impfungen, 486 Zweit-Impfungen und 497 Dritt-Impfungen statt. Damit erhielten vom Impfstart im Main-Tauber-Kreis bis zur Schließung des Zentrums insgesamt 42 428 Personen ihre erste, 40 520 Personen ihre zweite und 1735 Personen ihre dritte Impfung. Außerdem wurden insgesamt 3267 Dosen des Einmalimpfstoffs von Johnson & Johnson eingesetzt. Somit wurden also insgesamt 87 950 Impfdosen durch das KIZ verabreicht. Weitere rund 60 000 Impfungen wurden im Main-Tauber-Kreis bisher in Arztpraxen vorgenommen.

Seit dem 1. Oktober sind die Impfungen nun in die Regelversorgung durch die niedergelassenen Ärzte und die Betriebsärzte übergegangen. Unterstützt werden sie für eine Übergangszeit bis zum Jahresende von 30 Mobilen Impfteams und durch Impfbusse, teilte das Sozialministerium mit. lra

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news-191 Tue, 28 Sep 2021 08:11:00 +0200 "Wiederbelebung zum Mitmachen" - Bad Mergentheim macht Bürger fit für den Ernstfall https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/wiederbelebung-zum-mitmachen-bad-mergentheim-macht-buerger-fit-fuer-den-ernstfall.html „Wiederbelebung zum Mitmachen“ – Rotes Kreuz und DOG-Schulsanitätsdienst trainieren bei einer öffentlichen Aktion mit Mergentheimer Bürgern. Bad Mergentheim. Schon fast traditionell mit starker Unterstützung des Schulsanitätsdienstes am DOG, letzterer heuer erstmals unter der Leitung von Simone Schermutzki, konnte die DRK-Bereitschaft Bad Mergentheim am vergangenen Samstag wieder eine Aktion im Rahmen der bundesweiten Initiative „Ein Leben Retten – 100 pro Reanimation“ auf dem Marktplatz Bad Mergentheim anbieten.

Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen zeigte sich der Marktplatz gut belebt und viele Bürger konnten durch die motivierte Aufklärungsarbeit der ausgeschwärmten Schulsanitätertrupps zu einer Stippvisite für die Auffrischung ihrer Reanimationskenntnisse motiviert werden.

Das gemeinsame Üben mit Möglichkeiten zur Korrektur von Fehlern und Überwindung von Ängsten erfolgte einmal mehr mit den Schulsanitätern, Kräften der DRK-Bereitschaft und einem Notfallmediziner. Sicher und überzeugend konnten auch die jüngeren Schüler und Schülerinnen so auch selbstzweifelnden Erwachsenen nochmals etwas mehr Sicherheit in Fragen „Herz-Lungen-Wiederbelebung“ vermitteln. Erstaunlich viele Jugendliche und auch schon die ganz Kleinen ließen sich auf die Aktion ein. „Junge schulen Junge“ entpuppte sich erneut als sinnvolles Konzept, war doch gerade das eine oder andere Elternteil erstaunt über das Interesse der Sprösslinge an dem Thema.

Gerade mal sechs Lenze zählte das jüngste Kind, das sich mutig auf eine Kurzschulung einließ – nicht ohne Erfolg, ist dabei anzumerken.

Mit zwei Reanimationsstationen für Erwachsene und einer Jugend- und Kinderstation (spezielle Puppen, die eine kindliche Anatomie besser simulieren) konnten so unzählige Passanten in Laienmaßnahmen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung geschult werden. Wie schon in den vergangenen Jahren präsentierte sich als größte Hemmschwelle in Diskussionen die große Angst, etwas falsch machen zu können oder gar einen Schaden anzurichten. Die Erläuterung der extrem schlechten Prognose der Hilfsbedürftigen bei auch nur kurzzeitig verzögertem Beginn der Reanimationsmaßnahmen konnte aber bei vielen BürgerInnen Ängste und Zweifel beseitigen: mit jeder Minute schwindet die Überlebenswahrscheinlichkeit um zeh Prozent.

Abschließend ist auch der siebte Aktionstag am Ende der diesjährigen „Woche der Wiederbelebung“ von den Organisatoren als sehr erfolgreich zu dokumentieren: Berührungsängste konnten abgebaut, Zweifel am eigenen Können widerlegt und schließlich die Bereitschaft zur Durchführung von Ersthelfermaßnahmen nachhaltig gefördert werden. ck

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news-192 Fri, 17 Sep 2021 08:41:00 +0200 Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim öffnet am 30.September zum letzten Mal https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/kreisimpfzentrum-in-bad-mergentheim-oeffnet-am-30september-zum-letzten-mal.html Main-Tauber-Kreis. Zwölf neue Fälle einer Coronavirus-Infektion wurden im Main-Tauber-Kreis am Freitag bestätigt. Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sechs Städten und Gemeinden des Landkreises. Sie befinden sich in häuslicher Isolation. Es handelt sich in mindestens sechs Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen sowie um eine Person, die aus dem Ausland zurückgekehrt ist. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt damit 5773.

Die Zahl der Genesenen stieg um 18 auf 5495. Somit sind derzeit 187 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Sie verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen Ahorn: 2, Assamstadt: 2, Bad Mergentheim: 57 (+1), Boxberg: 4, Creglingen: 4, Freudenberg: 13, Großrinderfeld: 0, Grünsfeld: 1, Igersheim: 5 (+1), Königheim: 2, Külsheim: 3, Lauda-Königshofen: 15 (+3), Niederstetten: 1, Tauberbischofsheim: 17 (+4), Weikersheim: 3 (+1), Werbach: 1, Wertheim: 56 (+2) und Wittighausen: 1.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Freitag nach Angaben des Landesgesundheitsamts (LGA) bei 79,1. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz für Baden-Württemberg lag am Donnerstag bei 2,1. Sie beschreibt die Zahl der Menschen, die in den letzten sieben Tagen in Baden-Württemberg mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden je 100 000 Einwohnern. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten (AIB) lag im Land bei 204 (+5).

Bei 21 Infektionsfällen der vergangenen Tage wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Nunmehr wurde bei insgesamt 1616 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.

Die Impfzentren des Landes Baden-Württemberg sind ab Freitag, 1. Oktober, geschlossen. Auch das Kreisimpfzentrum in Bad-Mergentheim wird am Donnerstag, 30. September, das letzte Mal geöffnet sein. Wenn die Zweitimpfung ab Oktober stattfinden soll, müssen die betreffenden Personen rechtzeitig Kontakt mit der Hausarztpraxis oder einem niedergelassenen Arzt (eingeschlossen sind auch Privatpraxen) aufnehmen, um einen Termin für die Zweitimpfung zu vereinbaren.

Wer keine Hausarztpraxis hat, kann auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg über die Corona-Karte Baden-Württemberg unter www.kvbawue.de/index.php?id=1102 den Standort der nächstgelegenen Corona- Schwerpunktpraxis finden, um einen Zweitimpfungstermin zu vereinbaren.

Für die Terminvereinbarung ist es wichtig, dass der Mindestabstand zwischen Erst- und Zweitimpfung eingehalten wird und auch, dass der Termin mindestens zwei Wochen vor der fälligen Impfung mit der Arztpraxis vereinbart wird. Nur so kann die Arztpraxis die entsprechenden Impfstoffmengen bestellen und die Impftermine auch in Gruppen zusammenfassen, um den Verwurf von Impfstoff zu vermeiden. Eventuell bestehende (Zweit-)Impftermine im Impfzentrum nach dem Ende der Laufzeit des jeweiligen Zentrums sind ungültig, auch falls E-Mail-Erinnerungen durch die Impfterminsoftware versandt werden.

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news-189 Mon, 19 Jul 2021 10:23:43 +0200 Hilfe für Hochwasseropfer am besten mit Geldspende https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/hilfe-fuer-hochwasseropfer-am-besten-mit-geldspende.html Spenden Sie Geld und unterstützen Sie die Hochwasseropfer Das DRK in Bad Mergentheim rät dringend davon ab, von außerhalb als Spontanhelfer oder mit Sachspenden in die Katastrophengebiete zu reisen. Das würde vor Ort die koordinierten Hilfsmaßnahmen gefährden. Auch werden fast überall in den betroffenen Gebieten derzeit keine weiteren Sachspenden entgegengenommen. Die vielen in den letzten Tagen abgegebenen Sachspenden aus der Region können derzeit weder sortiert und oft auch nicht mehr gelagert werden. Die Infrastruktur im Katastrophengebiet ist völlig überlastet.

Deshalb bittet das DRK in Bad Mergentheim um Verständnis, dass bis auf weiteres keine Sachspenden für die Hochwassergebiete entgegengenommen werden können. „Das Beste ist eine Geldspende, mit dem das DRK vor Ort helfen kann“, so Prof. Thomas Haak, Präsident im Kreisverband. Das DRK weist auf die Spendennummer hin, unter der das DRK bei seiner Katastrophenhilfe in den betroffenen Gebieten unterstützt werden kann.

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news-201 Thu, 15 Jul 2021 09:31:00 +0200 Persönlich ein ganzes Stück weiter gebracht https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/persoenlich-ein-ganzes-stueck-weiter-gebracht.html Kreisverband Bad Mergentheim - Notfallsanitäter-Ausbildung oder Freiwilligendienst als Alternative zu Auslandsaufenthalten in der Corona-Zeit Bad Mergentheim. Die Zeit der Corona-Pandemie ist geprägt von Herausforderungen, Einschränkungen und jeder Menge Entbehrungen im privaten und beruflichen Umfeld. So können beispielsweise Auslandsaufenthalte wie Au Pair und Work and Travel oder auch Auslandssemester im Studium nur sehr eingeschränkt stattfinden. Eine Alternative dazu bietet der DRK-Kreisverband Bad Mergentheim mit seinen beiden Freiwilligendiensten, an die sich auch eine Ausbildung zum Notfallsanitäter anschließen lässt.

„Piep. Piep. Piep.“ – Beinahe zeitgleich greifen Lea Weber und Carl Schulz nach ihren Notfall-Meldern. Diesmal muss der 25-Jährige schleunigst los an einen Unfallort. Zwei Autos sind auf einer Landstraße kollidiert. Als Auszubildender zum Notfallsanitäter versorgt Carl Schulz bereits im zweiten Ausbildungsjahr Patienten in medizinischen Notsituationen. Nur wenige Sekunden nach dem Notruf sitzt er im Rettungswagen, der mit Blaulicht und Martinshorn vom Hof der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bad Mergentheim fährt.

Auf dem Weg geht der junge Mann bereits mit seinem erfahrenen DRK-Kollegen im Rettungswagen einige mögliche Szenarien für den Unfallort durch: „Wir wissen meist grob, was auf uns zukommt, aber die Betreuung am Unfallort ist immer ganz individuell. Für jede Eventualität, die wir vorab durchgehen, sparen wir vor Ort wertvolle Sekunden ein. Sekunden, die manchmal über Leben und Tod entscheiden können.“

Ganz so turbulent geht es bei der 19-jährigen Lea Weber nicht zu. Im Zuge ihres einjährigen Bundesfreiwilligendienstes qualifiziert sie sich beim DRK zur Rettungssanitäterin. Ihr Einsatzbereich ist dabei vor allem der Krankentransport. Sobald sie den C1-Führerschein gemacht und ein Fahrsicherheitstraining absolviert hat, darf sie zudem als Fahrerin in der Notfallrettung tätig werden, wo sie dann gemeinsam mit den Notfallsanitätern medizinische Notfälle versorgt.

„Richtige Entscheidung“

Das hat sich die Weikersheimerin auch ganz fest vorgenommen: „Das DRK unterstützt mich hier ganz gezielt, übernimmt sogar die Kosten für die Fahrtrainings. Das ist im Freiwilligendienst keine Selbstverständlichkeit.“ Eigentlich habe Lea Weber ja Medizin studieren wollen, aber der BFD war, so sagt sie, „genau die richtige Entscheidung“. „Es ist mir sehr wichtig, vor dem Studium, das ich eventuell auch teilweise im Ausland verbringen möchte, erst einmal praktische Erfahrung in der Medizin zu sammeln und im zwischenmenschlichen Kontakt mit Patientinnen und Patienten noch sicherer zu werden. Ich bin hier Teil eines ganz tollen Teams, das routiniert im Rettungsdienst zusammenarbeitet und davon kann ich für meinen weiteren medizinischen Lebensweg nur profitieren.“

Erste Erfahrungen

Das unterstreicht auch Jochen Herwarth, Ausbildungs- und Praxisanleiter beim DRK-Kreisverband Bad Mergentheim: „Um erste Erfahrungen zu sammeln und in die medizinische Praxis hinein zu schnuppern, ist der Rettungssanitäter optimal. Für die Kolleginnen und Kollegen, die langfristig beim DRK bleiben wollen, bietet sich dann die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter als höchste nicht-ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst an.“ Auch im Ausland sind die deutschen Qualifikationen höchst angesehen. Das unterstreicht auch Prof. Dr. Thomas Haak, Präsident des Kreisverbandes. „In der Corona-Krise mussten und müssen viele junge Menschen leider vorerst auf ihre Auslandserfahrungen verzichten. Wir möchten mit unserem FSJ und dem Bundesfreiwilligendienst eine Alternative anbieten, die auch im Ausland anerkannt ist, denn das Rote Kreuz ist weltweit tätig.“ Zudem sei eine fachliche und soziale Kompetenz im Rettungsdienst auch für das weitere Leben hilfreich, denn Notfälle können prinzipiell überall und zu jeder Zeit auftreten.

Für eben diesen Rettungsdienst, aber auch für medizinische Themen grundsätzlich, hatte Lea Weber „eigentlich schon immer großes Interesse“, erklärt die 19-jährige ihre Entscheidung für den Bundesfreiwilligendienst beim DRK. „Außerdem hat mich der BFD persönlich ein ganzes Stück weiter gebracht.“ Azubi Carl Schulz hingegen ist gelernte Mechatroniker und hat sich ebenfalls ganz gezielt für seine Ausbildung zum Rettungssanitäter entschieden: „Die Arbeit mit Maschinen ist eher so, dass man sich am Ende des Arbeitstags fragt: Was habe ich heute eigentlich im Zuge der Menschlichkeit geleistet? Diese Frage stellt sich überhaupt nicht, wenn man Notfallsanitäter ist bzw. wird. Es ist ein sehr intensives Gefühl, anderen helfen zu können. Nicht nur medizinisch, sondern auch zwischenmenschlich. Denn wenn es die Zeit erlaubt, füttern wir durchaus auch mal die Katze für die junge Frau, der eben noch schwindelig war, oder reparieren den kaputten Hausnotrufknopf des 85-jährigen Seniors, der allein lebt. Das läuft ganz selbstverständlich mit“, so der 25-Jährige. Und – da sind er und Kollegin Lea Weber sich einig – wenn man von seinen Patientinnen und Patienten dann auch noch „ein ernst gemeintes Lächeln zum Dank für die Hilfe bekommt, ist das einfach unbezahlbar!“ drk

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news-200 Wed, 16 Jun 2021 09:28:00 +0200 Stadt und DRK ehren 33 Bürgerinnen und Bürger https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/stadt-und-drk-ehren-33-buergerinnen-und-buerger.html Kurstadt - Blutspende als „außergewöhnlicher Dienst an der Gesellschaft“ / Hermann Dehner, Roland Hess und Alois Kimmelmann wurden für ihre 100. Blutspende gewürdigt Bad Mergentheim. Wegen der Pandemie-Situation hat die jährliche Blutspenderehrung in Bad Mergentheim in diesem Jahr nicht als Veranstaltung stattgefunden. Trotzdem ehren die Stadt und das Rote Kreuz 33 Bürgerinnen und Bürger.

Ehrennadeln und Urkunden sind zu den jeweiligen Empfängern nach Hause ausgeliefert worden. Im ausgewerteten Zeitraum November 2019 bis Oktober 2020 hatten im Stadtgebiet insgesamt 1374 Blutspenden stattgefunden (Vorjahr: 1478). Es gab vier Spendenaktionen in der Kernstadt, zwei in Rengershausen und eine Markelsheim.

Täglich werden in Deutschland 15 000 Blutspenden für die Versorgung von Kranken und Verletzten benötigt. „Blutspenderinnen und Blutspender leisten einen außergewöhnlichen Dienst an der Gesellschaft. Sie tun etwas unglaublich Wertvolles: Leben retten! Das darf jede und jeden von ihnen sehr stolz machen“, würdigt Oberbürgermeister Udo Glatthaar die kontinuierliche Hilfsbereitschaft. „Sie geben auch ein gutes Beispiel, um hoffentlich bei kommenden Aktionen viele neue Erstspenderinnen und Erstspender zu gewinnen.“

Hermann Dehner, Roland Hess und Alois Kimmelmann werden für ihre 100. Blutspende geehrt. Herbert Brunner und Elke Kümmerer gaben zum 75. Mal etwas von ihrem Blut ab. Auf jeweils 50 Spenden kommen Maria Engert, Anja Leuchs, Rolf Schmidt und Annette Wiederroth.

Für Larissa Braun, Michael Frank, Marion Kleinschnitz, Steve Allan Le Boudais, Gertrud Metzger, Michael Müller, Birgit Nuß, Andreas Pollich und Heiko Werner war es jeweils die 25. Spende.

Für zehn Blutspenden werden Kornelia Aschenbrenner, Jannik Götz, Nicole Uhl, Karin Imhof, Ronny Kopietz, Alexandra Lehr, Marc Leuchs, Valentina Musin, Sajlau Musin, Markus Pommert, Karin Porasil, Christine Rainer, Lars Rupp, Martin Ulmrich und zudem Anja Wagner geehrt.

Sie alle erhielten eine Urkunde sowie eine Ehrennadel in unterschiedlicher Ausgestaltung. OB Udo Glatthaar dankt im Zuge dieser Ehrung auch dem Roten Kreuz sowie allen Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für Organisation und Durchführung der Blutspende-Aktionen. stv

 

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news-199 Wed, 09 Jun 2021 09:26:00 +0200 Erste-Hilfe-SChulung mit dem DRK-Kreisverband https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/erste-hilfe-schulung-mit-dem-drk-kreisverband.html Deutschorden-Gymnasium - Schüler war aktiv Bad Mergentheim. Erste Lockerungsmaßnahmen kamen auch den Schulsanitätern des Deutschorden-Gymnasiums zu Gute. So konnten elf Schüler mit ihren Ausbildern ihre Qualifikation zum Ersthelfer auffrischen. Nachdem im Mai der Schulsanitätsdienst sein Fünf-Jahr-Jubiläum still beging, konnten Anfang Juni dank dem Kreisverband Bad Mergentheim des Deutschen Rotes Kreuzes neun Schüler ihre Qualifikation zum Ersthelfer auffrischen und zwei sie erwerben.

Unter Auflagen

Trotz der Pandemie konnte der Kurs unter Auflagen stattfinden. Dank der Kooperation mit dem Kreisverband mussten die Sanitäter auch dieses Mal keine Kursgebühren entrichten, obwohl die Bundesförderung eingestellt wurde. Veränderungen gab es auch beim Personal.

Wechsel in der Leitung

So wurden zwei weitere junge Helfer dazu gewonnen. Doch auch auf Seiten der Leitung gab es Neuerungen. Petra Feser, die Jugendrotkreuzausbilderin für den SSD von Seiten des Ortsverbandes Bad Mergentheim, wurde von schulischer Seite nicht mehr durch Marc-Oliver Mögle begleitet. An seine Stelle tritt Simone Schermutzki, die selbst die Gelegenheit nutzte, um sich zur Ersthelferin schulen zu lassen.

 

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news-198 Mon, 31 May 2021 09:19:00 +0200 519 Tests allein am Samstag und Sonntag https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/519-tests-allein-am-samstag-und-sonntag.html DRK-Ortsverein Bad Mergentheim - Letzter Schnelltesttag mit den Ehrenamtlichen / Großer Andrang am Wochenende Bad Mergentheim. Am Sonntag, pünktlich zur Mittagsstunde, fiel der Vorhang – nach noch einmal 519 Schnelltests am Samstag und Sonntag: Als Partner der Stadt beendete der DRK-Ortsverein sein Engagement im städtischen Testzentrum im Kulturforum Ab Dienstag wird ein von der Stadt beauftragter externer Betreiber im Kulturforum Schnelltests anbieten.

„Für uns als DRK-Ortsverein war es ein schöner und erfolgreicher, aber auch arbeitsintensiver Einsatz“, betont der Vorsitzende Raimund Rüdenauer. Ergänzend zu seinen Aussagen vom Freitag gegenüber unserer Zeitung verweist er auf 4750 Arbeitsstunden im Dienst der Allgemeinheit – im Rahmen der Öffnungszeiten des Testzentrums, aber auch durch die Vor- und Nachbereitung. „Alle unsere Mitglieder haben das ehrenamtlich gemacht, und es war stets ein gutes Teamwork“, sagt DRK-Mann Gerd Drescher. Sehr erfreulich war für ihn, „dass sowohl erfahrene Helfer als auch neue, junge Mitglieder im Schnelltest-Team aktiv waren und Hand in Hand arbeiteten“.

An den 40 Einsatztagen waren jeweils zwischen zehn und 15 Helfer vor Ort; „im Schnitt war es immer ein fleißiges Dutzend“. Und einige waren sogar „an allen Tagen mit dabei“, sagt Rüdenauer, der das gezeigte Engagement der Ortsvereins-Mitglieder lobt. HP

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news-190 Fri, 21 May 2021 08:06:00 +0200 DRK bietet Stellen für junge Leute https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/drk-bietet-stellen-fuer-junge-leute.html Bad Mergentheim. Für viele junge Menschen stellt sich nach dem Schulende oder der Ausbildung die Frage, wie es weitergeht. Etwas Praktisches und anderen Menschen helfen? Eigene Fähigkeiten und Neigungen entdecken? Die Wartezeit bis zur beruflichen Tätigkeit, einer weiterführenden Schule oder Studium sinnvoll überbrücken?

Soziales Jahr

Hier wäre ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) genau das Richtige. Interessant für alle junge Menschen ab 18 Jahren, die im Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B sind.

Beim DRK-Kreisverband Bad Mergentheim gibt es zwei interessante und anspruchsvolle Einsatzfelder.

 

Rettungsdienst

Zum Beispiel im Bereich Soziale Dienste mit seinen Schwerpunktfeldern Essen auf Rädern, Hausnotrufdienst, Mobiler Sozialer Hilfsdienst, Einkaufshilfen und weitere. Und der Rettungsdienst.

Die Freiwilligen werden dort nach einer umfassenden Ausbildung mit abschließender Prüfung als Fachkraft auf den Kranken- und Rettungsfahrzeugen tätig und für die Erstversorgung und Betreuung von Kranken und Verletzten zuständig sein.

Bessere Chancen

Die Chancen auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz im sozialen, pflegerischen oder Medizinischen Bereich können sich durch eine Freiwilligendienst verbessern. Es besteht auch die Möglichkeit mit einem FSJ oder BFD den praktischen Teil der Fachhochschulreife zu erwerben.

Zwölf Monate

Die Einsatzdauer eines Freiwilligen beträgt im Regelfall zwölf Monate und kann auf Wunsch auf bis zu 18 Monate verlängert werden.

Aktuell gibt es ab Herbst/Winter noch freie Plätze. Interessenten haben die Möglichkeit. sich im Vorfeld zu informieren oder sich mit den üblichen Unterlagen zu bewerben. Weitere Informationen erhält man beim DRK-Kreisverband Bad Mergentheim unter Telefon 07931 / 4829014 oder E-Mail rkd@kv-bad-mergentheim.drk.de.

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news-188 Sat, 08 May 2021 07:33:00 +0200 Alle 30 Minuten im Rettungseinsatz https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/alle-30-minuten-im-rettungseinsatz.html Weltrotkreuztag - Das Deutsche Rote Kreuz feiert seinen 100. Geburtstag / Kreisverband bringt Modernisierung voran / Lob für gute Zusammenarbeit mit Behörden Der 8. Mai ist ein ereignisreicher Tag im Jahreskalender der Menschheit. So auch 2021. An diesem Samstag wird nicht nur der Weltrotkreuztag gefeiert, sondern auch das 100-Jahr-Jubiläum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).

Bad Mergentheim. Durch bloßen Zufall erfindet John S. Pemberton an einem 8. Mai den Coca-Cola-Sirup, die Beatles veröffentlichen mit „Let It Be“ ihr letztes Album, und Reinhold Messner besteigt gemeinsam mit Peter Habeler ohne Sauerstoffflasche den Gipfel des Mount Everest. Und am 8. Mai feiert das Deutsche Rote Kreuz den 100. Geburtstag.

Während im ersten Weltkrieg für den Feldsanitätsdienst zu Fuß noch Operationsbesteck in leicht zu handhabenden Koffern zusammengestellt worden ist, sind die Rettungskräfte heute hochmodern unterwegs. Denn: neben der Schnelligkeit der Hilfeleistung im Notfall können auch neueste medizinisch-technische Standards über Leben und Tod entscheiden.

Das gilt auch in Zeiten von Corona, in denen Notärzte und Rettungsteams des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim – wie auch vor der Pandemie – rund um die Uhr im Einsatz sind. Unterstützt werden sie bei ihrer Arbeit durch den unermüdlichen Einsatz der Ehren- und Hauptamtlichen der sieben Ortsvereine Creglingen, Weikersheim, Igersheim, Niederstetten, Rengershausen, Markelsheim und Bad Mergentheim.

„Wie die Erfahrungen der aktuellen Corona-Pandemie gezeigt haben, steht und fällt ein wirksamer Bevölkerungsschutz nicht nur mit der Qualität der medizinischen Infrastruktur, sondern vor allem mit dem Engagement der Menschen.“ Darauf weist Professor Dr. Thomas Haak, Präsident des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim, anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des DRK hin. Der Main-Tauber-Kreis könne sich auch in Zukunft auf das Rote Kreuz und seine Einsatzkräfte verlassen, so der Präsident in einer Pressemitteilung

„Unsere stabile, vertrauensvolle Partnerschaft mit den Behörden im Landkreis hat sich zudem auch in Zeiten von Covid-19 bewährt und den enormen Stresstest bestanden“, so Prof. Dr. Haak weiter. Mit Blick in die Zukunft wies er darauf hin, dass die Notfallversorgung durch das Rote Kreuz und die hiesigen Notärzte auf Dauer mehr Förderung benötige: Die Zuschüsse des Landes und des Bundes reichen dafür unter dem Strich nicht aus. „Bestehende Strukturen müssen weiter gestärkt und endlich komplett durch Bund und Länder finanziert werden. Das betrifft explizit auch die Kolleginnen und Kollegen im DRK-Katastrophenschutz, den wir hier vor Ort leider nicht anbieten können“, bezieht der Präsident des DRK-Kreisverbands Stellung. Die fehlenden Mittel könne das DRK als Hilfsorganisation nicht mit seinen Spendengeldern abpuffern.

Das DRK stellt mit seinen Einsatzkräften gemeinsam mit den Notärzten das Rückgrat der Notfallversorgung im Main-Tauber-Kreis dar. Dabei könne der Kreisverband Bad Mergentheim auf eine eindrucksvolle Bilanz verweisen: Allein im Corona-Jahr 2020 wurden die Rettungswagen und Notärzte laut Professor Haak zu mehr als 17 000 Einsätzen gerufen. Rechnerisch gab es über das Jahr hinweg alle 30 Minuten einen Rettungseinsatz.

Um in Minutenschnelle der Bevölkerung zu helfen, hat der Kreisverband in den letzten Jahren zwei zusätzliche Fahrzeuge in Dienst gestellt, darunter auch ein Rettungswagen, der in der Lage ist, Menschen mit einem Körpergewicht bis 240 kg ohne Muskelkraft mittels automatischer Hydraulik in das Fahrzeug ein- und auszuladen.

Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die Inbetriebnahmen der neu gebauten Rettungswachen in Creglingen (2017) und Niederstetten (2021). „An unseren insgesamt drei Rettungswachen bilden wir derzeit zehn Notfallsanitäter aus, um auch in Zukunft eine hohe Qualität im Rettungsdienst gewährleisten zu können“, so Prof. Dr. Haak.

„Ein tolles Geschenk zum 100. Geburtstag des DRKs in ganz Deutschland wäre für die Einsatzkräfte und Ehrenamtlichen, wenn Bund und Länder die Kosten für Aus-, Fort- und Weiterbildung, Material und Fahrzeuge sowie deren Unterbringung samt Betriebskosten und natürlich den Katastrophenschutz, der im Corona-Jahr maßgeblich an Bedeutung gewonnen hat, künftig vollumfassend finanzieren.“

Zum 100-Jahr-DRK-Jubiläum findet am heutigen Samstag ein digitaler Festakt statt mit Präsidentin Gerda Hasselfeldt statt. Grußworte steuern Frank-Walter Steinmeier und Angela Merkel bei. Wer möchte, kann im Internet zwischen 10.30 und 12 Uhr hier mitfeiern: drk.de/100jahredrk

Weitere Infos zur Geschichte des DRK gibt es auf der DRK-Homepage in der interaktiven Chronik. https://www.drk.de/das-drk/geschichte/das-drk-von-den-anfaengen-bis-heute/?page=1897-1898

 

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news-186 Thu, 11 Feb 2021 12:35:12 +0100 30 Jahre Notruf 112 https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/30-jahre-notruf-112.html EUROPÄISCHE NOTRUFNUMMER SCHNELLE HILFE Bad Mergentheim.Am Anfang einer schnellen Rettung von Menschen steht die schnelle Alarmierung mit der europäischen Notrufnummer „112“, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert. Am 29. Juli 2021 beschloss der EU-Ministerrat auf Vorschlag der Europäischen Kommission die Einführung der 112-Notrufnummer. Seitdem gilt in der Europäischen Union und in vielen anderen Ländern die „112“ als einheitliche Notrufnummer. Seit 2009 ist der 11. Februar eines jeden Jahres europaweit der „Tag des Notrufs“.

Das Rote Kreuz hat das Ziel, so schnell wie nur möglich zu helfen“, so der Präsident des DRK-Kreisverbands Bad Mergentheim, Prof. Dr. Thomas Haak, anlässlich des „Tages des Notrufs“ am 11. Februar. Die Grundlage für eine schnelle Hilfe ist, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist. Dann kann hier im Main-Tauber-Kreis die Integrierte Leitstelle Main-Tauber nicht nur die richtigen Fragen stellen, sondern falls notwendig die Ersthelfer vor Ort bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen anleiten und begleiten. Sie kann auch die Nummer der anrufenden Person erkennen und bei Bedarf zurückrufen.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, so Prof. Haak und DRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Eckel, wie wichtig eine zentrale Notrufnummer ist. Die hervorragend geschulten Disponenten der Leitstelle stehen rund um die Uhr unter dieser zentralen Notrufnummer zur Verfügung und koordinieren professionell die Einsätze im gesamten Main-Tauber-Kreis.

Damit die Retter schnell zum Einsatzort kommen können, sollte jeder Autofahrer auch die Regel der Rettungsgasse kennen: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links ausweichen, Fahrzeuge auf den anderen Spuren nach rechts – dann kommen die Rettungsfahrzeuge schnell voran.

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news-185 Fri, 29 Jan 2021 09:38:39 +0100 Großzügige Spende der Firma Würth für unsere Rettungshundestaffel https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/grosszuegige-spende-der-firma-wuerth-fuer-unsere-rettungshundestaffel.html Wir sagen DANKE auch im Namen unserer Rettungshundestaffel. Es ist schön zu sehen, dass die Arbeit unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wertgeschätzt wird. (Das Foto wurde vor Corona-Zeiten aufgenommen.)

Gesellschaftliche Verantwortung ist Kern der Unternehmenskultur der Würth-Gruppe. Mit einer Spendensumme von 1.000 Euro fördert die Würth Industrie Service nach einer digitalen Spendentour im vergangenen Dezember auch zu Beginn dieses Jahres ein Projekt in der Region, das ganz im Zeichen des Gemeinwohls steht. Empfänger der Spende ist das Deutsche Rote Kreuz – Kreisverband Bad Mergentheim e.V.

Das Deutsche Rote Kreuz rettet Menschen, hilft in Notlagen, bietet eine Gemeinschaft und steht den Armen und Bedürftigen bei. Mit der Spende unterstützen wir die Finanzierung des neu eingesetzten Fahrzeugs der Rettungshundestaffel. Grundsätzlich gelten Rettungshunde als wichtiges Element eines Rettungseinsatzes, z. B. beim Suchen nach vermissten Personen oder beim Aufspüren von Verschütteten.Die Spende der Würth Industrie Service gilt als Dank und Zeichen der Anerkennung an alle Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, die insbesondere in der aktuellen Krise helfen und unterstützen wo sie nur können.

 

© Würth Industries

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news-184 Sat, 23 Jan 2021 09:37:00 +0100 Schnelle, punktgenaue Notfallversorgung https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/schnelle-punktgenaue-notfallversorgung.html NEUE DRK-RETTUNGSWACHE IN NIEDERSTETTEN EINRICHTUNG IM ZEIT- UND KOSTENPLAN UMGESETZT / UNTERSTÜTZUNG DURCH STADT UND BUNDESWEHR HERVORGEHOBEN An der Oberstetter Straße in Niederstetten, direkt neben dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), hat jetzt die Rettungswache Niederstetten ihren Betrieb aufgenommen.

Niederstetten. Ausgestattet mit zwei Fahrzeugstellplätzen, Medikamentenkühlschrank und einer Aufbereitungseinheit für medizinische Geräte ist sie nach Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Wertheim und Creglingen die fünfte Rettungswache im Main-Tauber-Kreis. Sie verdichtet das Versorgungsnetz in der weitläufigen ländlichen Region.

„Mit der neuen Rettungsstelle tragen wir dem Bedarf der Bevölkerung Rechnung und bieten im Kernort Niederstetten sowie im Umland nun eine noch schnellere, punktgenaue Notfallversorgung an. Somit entlastet der neue Standort auch die vier übrigen Rettungsstellen bei ihren Fahrwegen zum jeweiligen Einsatzort und in die umliegenden Krankenhäuser“, erklärt Prof. Dr. Thomas Haak, Präsident des DRK-Kreisverbands Bad Mergentheim.

Auch der Main-Tauber-Kreis als Gesundheitsregion habe mit seinem neuen modernen Rettungsfahrzeug 5/83-1, dem qualifizierten Einsatzteam am Standort Niederstetten und der engen Vernetzung mit dem direkt benachbarten DRK-Ortsverein weiter an Wert gewonnen.

Der Ortsvereinsvorsitzende Rüdiger Zibold hat bereits zu Zeiten der Bauplanung die Unterstützung der Ehrenamtlichen vor Ort zugesichert: „Nicht nur wir im Ortsverein sondern auch die Bürger im Umkreis von Niederstetten sind froh und dankbar, dass unser Standort nun durch eine Rettungsstelle aufgewertet wird, die eine Notfallversorgung in wenigen Minuten ermöglicht. Für uns im DRK-Ortsverein ist es daher selbstverständlich, dass wir die Rettungsdienstler durch die ehrenamtlich tätige Rotkreuz-Helfer-vor-Ort-Gruppe unterstützen.“ Außerdem sehe er viel Potenzial, den DRK-Nachwuchs in Niederstetten durch Einblicke in den direkten Rettungsdienst weiterzubilden und vielleicht sogar für eine entsprechende Ausbildung zu begeistern.

Bei einem Rundgang durch die Räume erläuterten Kai Schlecht, Rettungsdienstleiter des DRK-Kreisverbands, und sein Stellvertreter Siegfried Kuhn die technischen Feinheiten des Neubaus. So seien beispielsweise die Rettungswagen-Ausfahren mit einer speziellen Ampel- und Sensoranlage ausgestattet, die ein Verlassen der Halle erst dann ermögliche, wenn das Rolltor weit genug geöffnet sei.

Nach außen hin habe sie zusätzlich eine deutliche Signalwirkung, was mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer beim Ausrücken bedeute. Dieses kombinierte System habe sich bereits in Creglingen bewährt. Ein weiterer Pluspunkt sei die direkte Anbindung der Rettungswache ans DRK-Netz.

Das Bauprojekt hat laut Pressemitteilung nicht nur im Zeitplan innerhalb eines Jahres sondern auch im Rahmen der Kostenplanung von 630 000 Euro umgesetzt werden können. Die Bauleistungen seien Anfang 2020 vergeben worden, noch im Frühjahr wurde mit den Arbeiten begonnen. Ende des vergangenen Jahres wurde sie planmäßig beendet.

Die DRK-Verantwortlichen würdigten die Unterstützung durch die Stadt Niederstetten und der Bundeswehr, die dem DRK über ein dreiviertel Jahr hinweg zur Überbrückung eine Unterbringung in der Kaserne ermöglicht hat. Eine offizielle Einweihung der neuen Rettungswache werde es geben, wenn es die Corona-Lage es zulasse. pm

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news-182 Tue, 29 Dec 2020 10:30:00 +0100 Hochmoderner Rettungswagen mit viel digitaler Technik https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/hochmoderner-rettungswagen-mit-viel-digitaler-technik.html DEUTSCHES ROTES KREUZ: „Rescue Track“ / Notfall-Rettung mit jeder Menge technischer Unterstützung / Patientendaten-Übermittlung direkt ins Krankenhaus Bad Mergentheim. Schnelle Hilfe im Notfall ist oft überlebenswichtig. Das gilt auch in Zeiten von Corona, in denen Notärzte und Rettungsteams – wie auch vor der Pandemie – rund um die Uhr im Einsatz sind. Dabei sind sie zum Selbst- wie Fremdschutz mit hochwertigen FFP2-Masken ausgestattet. Gerade wurde beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Bad Mergentheim zudem ein hochmodern ausgestatteter Rettungswagen in Betrieb genommen.

In diesem unterstützen digitale Helfer den Rettungseinsatz und verkürzen den lebensrettenden Faktor „Zeit“ zwischen dem Eingang des Notrufs bei der Leitstelle bis zum Eintreffen der Helfer vor Ort.

„Technische Neuerungen verbindet man ja oft mit einer Verschlimmbesserung. Aber hier ist die Digitalisierung für den Rettungsdienst tatsächlich eine echt geniale Verbesserung. Die Software spart dem Rettungsteam jede Menge Zeit. Zum einen für die Anfahrt zum Einsatzort und zum anderen für die weitere Versorgung von Patienten im Krankenhaus. Das ist Zeit, die Leben retten kann“, fasst Professor Dr. Thomas Haak, Präsident des DRK Bad Mergentheim, der selbst regelmäßig als Notarzt im Main-Tauber-Kreis im Einsatz ist, den größten Vorteil der modernen Einsatz-Software zusammen.

Rettungsdienstleiter Kai Schlecht ergänzt: „Wenn ein Hilfesuchender über die 112 die Integrierte Leitstelle Main-Tauber anruft, speichert das System direkt die wichtigsten Daten wie Namen, Telefonnummer und Standort. Mit Hilfe von Einsatz-Stichworten wie beispielsweise Platzwunde am Kopf, Brustschmerzen oder Verbrennung generiert die Einsatz-Software die Auswahl und den Standort der geeigneten Rettungsmittel.*

Nach der automatisierten Alarmierung landen die Daten auf den Computer namens „Rescue Track“ in den für den Einsatz vorgesehenen Rettungs- beziehungsweise Notarztwagen. „Rescue Track“ navigiert nun die Einsatzfahrzeuge auf dem schnellsten Weg zum Einsatzort. Auch Baustellen, Umleitungen oder Straßensperrungen berücksichtige die Rettungssoftware, um die bestmögliche Route zu ermitteln. „Das Programm ist einfach optimal auf den Ablauf des gesamten Rettungseinsatzes von der Leitstelle bis zur Klinik abgestimmt“, lobt Schlecht. „Noch vor zwölf, 13 Jahren waren alle Dienstfahrzeuge mit sämtlichen Straßenkarten ausgestattet, die der Main-Tauber-Kreis zu bieten hatte, und man musste sich seinen Weg zum Einsatzort irgendwie selbst suchen“, berichtet Haak. „Dann kam das Navi, was aber per Hand eingestellt werden musste und obendrein nicht immer die exakte Position des Hilfesuchenden ermittelt hat.“ „Rescue Track“ hingegen eliminiere mögliche Fehlerquellen wie falsch eingegebene Straßennamen oder Teilorte und es erkenne sogar winzige Weiler oder abgelegene Feldweg.

Ein weiterer Pluspunkt der Digitalisierung sei die schnelle Erfassung von Behandlungsdaten durch die Rettungskräfte. Auch medizinische Befunde wie die des tragbaren EKG-Geräts werden erfasst und automatisch auf einem Tablet-PC im Rettungswagen gespeichert. „Alle übrigen Behandlungsdaten werden von uns per Klick auf die passenden Textfelder ins System eingegeben“, ergänzt Kai Schlecht. Der Datensatz werde inklusive der voraussichtlichen Ankunftszeit des Rettungswagens und einer Ersteinschätzung, wie schwerwiegend die Verletzungen des Patienten sind, über diesen Tablet-PC an das behandelnde Krankenhaus – etwa in Bad Mergentheim, Wertheim oder Mosbach – verschickt. Dort taucht er dann automatisch auf dem so genannten „Arrival Board“ auf.

„Die Kollegen in der Klinik sehen auf diesem Monitor sofort die wichtigsten Patientendaten und damit wie hoch die Dringlichkeit ist und welche Rettungsmaßnahmen bereits vor Ort durchgeführt worden sind“, erklärt Kai Schlecht. „Wenn wir über den Tablet-PC beispielsweise die Daten eines 55-jährigen Mannes mit Verdacht auf Herzinfarkt durchgeben, kann das Notfallteam im Krankenhaus bis zu unserem Eintreffen bereits ein Herzkatheterlabor vorbereiten und den zuständigen Herzspezialisten verständigen. Auch die wichtigsten Patientendaten liegen dank der Software bereits vor und müssen nicht mehr mündlich durchgegeben und von Hand in die Patientenakte eingetragen werden. Auch hier spart die Technik wieder Zeit. Zeit, die im Notfall über ein Menschenleben entscheiden kann.“

Mit der Ausstattung des neuen Rettungswagens wurde zusätzlich zur bestmöglichen Versorgung der Patienten auch an die Gesundheit der Mitarbeitenden im Rettungsdienst gedacht. Es ist das erste Fahrzeug im Fuhrpark des DRKs Bad Mergentheim, mit dem Menschen mit einem Körpergewicht bis 240 Kilogramm ohne Muskelkraft mittels automatischer Hydraulik in das Fahrzeug ein- und ausgeladen werden können.

Ausgestattet mit einer modernen Sondersignalanlage und reflektierender Kennung wird auch dem Sicherheitsaspekt bei Einsatzfahrten Rechnung getragen. „Alles zusammen zum Wohle der Patienten, aber auch der Kollegen im Rettungsdienst“, betont der Rettungsdienstleiter.

drk

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news-183 Tue, 29 Dec 2020 10:30:00 +0100 Hochmoderner Rettungswagen mit viel digitaler Technik https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/hochmoderner-rettungswagen-mit-viel-digitaler-technik-1.html DEUTSCHES ROTES KREUZ: „Rescue Track“ / Notfall-Rettung mit jeder Menge technischer Unterstützung / Patientendaten-Übermittlung direkt ins Krankenhaus Bad Mergentheim. Schnelle Hilfe im Notfall ist oft überlebenswichtig. Das gilt auch in Zeiten von Corona, in denen Notärzte und Rettungsteams – wie auch vor der Pandemie – rund um die Uhr im Einsatz sind. Dabei sind sie zum Selbst- wie Fremdschutz mit hochwertigen FFP2-Masken ausgestattet. Gerade wurde beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Kreisverband Bad Mergentheim zudem ein hochmodern ausgestatteter Rettungswagen in Betrieb genommen.

In diesem unterstützen digitale Helfer den Rettungseinsatz und verkürzen den lebensrettenden Faktor „Zeit“ zwischen dem Eingang des Notrufs bei der Leitstelle bis zum Eintreffen der Helfer vor Ort.

„Technische Neuerungen verbindet man ja oft mit einer Verschlimmbesserung. Aber hier ist die Digitalisierung für den Rettungsdienst tatsächlich eine echt geniale Verbesserung. Die Software spart dem Rettungsteam jede Menge Zeit. Zum einen für die Anfahrt zum Einsatzort und zum anderen für die weitere Versorgung von Patienten im Krankenhaus. Das ist Zeit, die Leben retten kann“, fasst Professor Dr. Thomas Haak, Präsident des DRK Bad Mergentheim, der selbst regelmäßig als Notarzt im Main-Tauber-Kreis im Einsatz ist, den größten Vorteil der modernen Einsatz-Software zusammen.

Rettungsdienstleiter Kai Schlecht ergänzt: „Wenn ein Hilfesuchender über die 112 die Integrierte Leitstelle Main-Tauber anruft, speichert das System direkt die wichtigsten Daten wie Namen, Telefonnummer und Standort. Mit Hilfe von Einsatz-Stichworten wie beispielsweise Platzwunde am Kopf, Brustschmerzen oder Verbrennung generiert die Einsatz-Software die Auswahl und den Standort der geeigneten Rettungsmittel.*

Nach der automatisierten Alarmierung landen die Daten auf den Computer namens „Rescue Track“ in den für den Einsatz vorgesehenen Rettungs- beziehungsweise Notarztwagen. „Rescue Track“ navigiert nun die Einsatzfahrzeuge auf dem schnellsten Weg zum Einsatzort. Auch Baustellen, Umleitungen oder Straßensperrungen berücksichtige die Rettungssoftware, um die bestmögliche Route zu ermitteln. „Das Programm ist einfach optimal auf den Ablauf des gesamten Rettungseinsatzes von der Leitstelle bis zur Klinik abgestimmt“, lobt Schlecht. „Noch vor zwölf, 13 Jahren waren alle Dienstfahrzeuge mit sämtlichen Straßenkarten ausgestattet, die der Main-Tauber-Kreis zu bieten hatte, und man musste sich seinen Weg zum Einsatzort irgendwie selbst suchen“, berichtet Haak. „Dann kam das Navi, was aber per Hand eingestellt werden musste und obendrein nicht immer die exakte Position des Hilfesuchenden ermittelt hat.“ „Rescue Track“ hingegen eliminiere mögliche Fehlerquellen wie falsch eingegebene Straßennamen oder Teilorte und es erkenne sogar winzige Weiler oder abgelegene Feldweg.

Ein weiterer Pluspunkt der Digitalisierung sei die schnelle Erfassung von Behandlungsdaten durch die Rettungskräfte. Auch medizinische Befunde wie die des tragbaren EKG-Geräts werden erfasst und automatisch auf einem Tablet-PC im Rettungswagen gespeichert. „Alle übrigen Behandlungsdaten werden von uns per Klick auf die passenden Textfelder ins System eingegeben“, ergänzt Kai Schlecht. Der Datensatz werde inklusive der voraussichtlichen Ankunftszeit des Rettungswagens und einer Ersteinschätzung, wie schwerwiegend die Verletzungen des Patienten sind, über diesen Tablet-PC an das behandelnde Krankenhaus – etwa in Bad Mergentheim, Wertheim oder Mosbach – verschickt. Dort taucht er dann automatisch auf dem so genannten „Arrival Board“ auf.

„Die Kollegen in der Klinik sehen auf diesem Monitor sofort die wichtigsten Patientendaten und damit wie hoch die Dringlichkeit ist und welche Rettungsmaßnahmen bereits vor Ort durchgeführt worden sind“, erklärt Kai Schlecht. „Wenn wir über den Tablet-PC beispielsweise die Daten eines 55-jährigen Mannes mit Verdacht auf Herzinfarkt durchgeben, kann das Notfallteam im Krankenhaus bis zu unserem Eintreffen bereits ein Herzkatheterlabor vorbereiten und den zuständigen Herzspezialisten verständigen. Auch die wichtigsten Patientendaten liegen dank der Software bereits vor und müssen nicht mehr mündlich durchgegeben und von Hand in die Patientenakte eingetragen werden. Auch hier spart die Technik wieder Zeit. Zeit, die im Notfall über ein Menschenleben entscheiden kann.“

Mit der Ausstattung des neuen Rettungswagens wurde zusätzlich zur bestmöglichen Versorgung der Patienten auch an die Gesundheit der Mitarbeitenden im Rettungsdienst gedacht. Es ist das erste Fahrzeug im Fuhrpark des DRKs Bad Mergentheim, mit dem Menschen mit einem Körpergewicht bis 240 Kilogramm ohne Muskelkraft mittels automatischer Hydraulik in das Fahrzeug ein- und ausgeladen werden können.

Ausgestattet mit einer modernen Sondersignalanlage und reflektierender Kennung wird auch dem Sicherheitsaspekt bei Einsatzfahrten Rechnung getragen. „Alles zusammen zum Wohle der Patienten, aber auch der Kollegen im Rettungsdienst“, betont der Rettungsdienstleiter.

drk

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news-180 Wed, 11 Nov 2020 09:34:00 +0100 Im Notfall punktgenaue Handy-Ortung https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/im-notfall-punktgenaue-handy-ortung.html Die Rettungsleitstelle Main-Tauber kann durch Handy-Ortung mittels AML (Advanced Mobile Location) und what3words punktgenau Verletzte lokalisieren und somit schneller finden. Main-Tauber-Kreis.Pauline, 13 Jahre, erkundet an diesem Nachmittag mit ihrem Fahrrad entlegene Wald- und Wiesenwege im ländlichen Main-Tauber-Kreis. Mama Nicole ist direkt hinter ihr, doch da passiert das Unglück.

Als Pauline ein Reh entdeckt, achtet sie einen Moment lang nicht auf den Weg und streift mit dem Vorderrad einen dicken Ast, der sich unglücklicherweise in den Fahrradspeichen verfängt. Das Mädchen wird über den Lenker geschleudert und bleibt ohnmächtig am Wegesrand liegen.

Nach kurzer Schockstarre eilt Mutter Nicole zu ihrer Tochter und wählt direkt die Notrufnummer 112. Sie weiß weder genau, wo sie ist, noch gibt es in Sichtweite einen Kilometerstein, einen markanten Orientierungspunkt oder gar ein Straßenschild.

Als ihr Notruf die integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Bad Mergentheim erreicht, sagt sie nach einem knappen Lagebericht nur drei Worte: „Bestärkt. Zirkel. Blaumeise.“

Zwei mobile Notrufsysteme

Was für Außenstehende wie wirres Zeug klingen mag, ermöglicht aber dem Mitarbeitenden in der Leitstelle in kürzester Zeit die punktgenaue Ortung von Pauline und Nicole im Neunkirchener Wolfental. Denn die Leitstelle, die vom DRK-Kreisverband Bad Mergentheim zusammen mit dem Main-Tauber-Kreis betrieben wird, verfügt über gleich zwei mobile Notrufsysteme zur Handy-Ortung mittels GPS: AML (Advanced Mobile Location, Deutsch: fortschrittliche mobile Ortung) und what3words (Deutsch: welche drei Wörter).

„Beide Systeme arbeiten bis auf wenige Meter genau und sind gerade in Wald und Feld, wo es weder Straßenschilder noch Hausnummern gibt, eine wertvolle Unterstützung, um im Notfall nicht nur schnell, sondern vor allem genau an der Stelle anzukommen, wo sich der Hilfesuchende befindet“, erklärt Matthias Hofmann, Leiter der Integrierten Leitstelle Main-Tauber. Da ein Großteil der 112-Anrufe von Mobiltelefonen getätigt werde, sei die Handy-Ortung per Satellit mittlerweile unerlässlich, ergänzt Professor Dr. Thomas Haak, Präsident des DRK-Kreisverbands Bad Mergentheim.

Dr. Thomas Haak ist zudem regelmäßig als Notarzt im Main-Tauber-Kreis tätig und zieht nach einem Jahr Handy-Ortung eine durchweg positive Bilanz: „Mithilfe von AML und what3words lassen sich Verletzte in schwer zugänglichen oder besonders weitläufigen Gebieten quasi punktgenau lokalisieren. Ohne diese Programme bleibt nur eine Ortung über den Funkmast, in den sich das Mobiltelefon einwählt.“ Da das zugehörige Gebiet in der Regel mehrere Quadratkilometer umfasse, verliere das Rettungsteam so wertvolle Zeit. Zeit, die im absolut schlimmsten Fall Leben kosten kann.

Die Funktionsweise

Doch wie genau funktionieren nun die beiden mobilen Notrufsysteme? Auch das erklärt Matthias Hofmann in Kürze: „What3words hat die ganze Welt in drei mal drei Meter große Quadrate eingeteilt, und mit drei leicht auszusprechenden Wörtern in 35 Landessprachen gekennzeichnet. Diese stehen wiederum für die exakt passenden GPS-Koordinaten des jeweiligen Standorts. Wenn der Anrufer über die 112 also diese drei Wörter bei uns in der Leitstelle nennt, wissen wir genau, auf welchen neun Quadratmetern im Main-Tauber-Kreis er sich befindet und können umgehend das Rettungsteam dorthin schicken.“

Zum Abrufen der drei Wörter könne entweder die kostenlose what3words-App genutzt werden oder der Leitstellenmitarbeiter übermittelt per SMS einen Link an das Handy des Anrufers. Über diesen lassen sich die GPS-Codewörter ebenfalls abrufen und anschließend telefonisch durchgeben.

AML hingegen benötige keine Internetverbindung, so Matthias Hofmann weiter. „Sobald die 112 gewählt wird, gibt das Betriebssystem des Mobiltelefons automatisch Telefonnummer und GPS frei – selbst dann, wenn dies zum Stromsparen deaktiviert worden ist.

Während des Anrufs werden dann mehrfach Positionsdaten an die Rettungsleitstelle Main-Tauber gesendet, welche eine immer genauere Eingrenzung des Notruf-Standorts möglich machen, während das Rettungsteam bereits auf dem Weg ist.“

Doppeltes Sicherheitsnetz

Gerade wenn Sprachbarrieren vorhanden sind oder das Handynetz schwach ist, bestehe zudem die Möglichkeit, what3words als Ergänzung zu AML heranzuziehen. „Per GPS generieren wir dann buchstäblich ein doppeltes Sicherheitsnetz“, erläutert Matthias Hofmann. Auch um den Datenschutz müsse man sich keine Gedanken machen: AML ist sowohl über deutsches als auch über das EU-Recht abgesichert. GPS-Koordinaten werden lediglich für die Anrufdauer an die 112 übermittelt. Diese werden gemeinsam mit den zusätzlich abgerufenen Daten wie Telefonnummer und dem Zeitpunkt des Notrufs nach 60 Minuten automatisch gelöscht.

Doch eine Stunde Zeit ist durch das flächendeckende DRK-Netzwerk an Dienststellen im Main-Tauber-Kreis mehr als nur ausreichend, um Pauline und Nicole am Unfallort im Neunkirchener Wolfental zu erreichen.

Die GPS-Daten über what3words haben das Auffinden des Unfallorts präzise ermöglicht. Bereits nach wenigen Minuten sind Notarzt und Rettungsteam zugegen. Sie prüfen Paulines Atmung und weitere wichtige Körperfunktionen, legen einen Kopfverband an und schienen vorsorglich das verletzte rechte Bein des Mädchens.

Als sie mit Mama Nicole in den Rettungswagen gebracht wird, kommt sie bereits langsam wieder zu sich. drkbm

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news-177 Mon, 20 Jul 2020 11:53:14 +0200 Richtfest der neuen DRK Rettungswache Niederstetten https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/richtfest-der-neuen-drk-rettungswache-niederstetten.html Richtfest der neuen DRK Rettungswache Niederstetten Am Donnerstag, den 16.07.2020 konnten wir das Richtfest der neuen Rettungswache des DRK Kreisverbands Bad Mergentheim in Niederstetten feiern. Nach einer Ansprache des Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Thomas Haak, einige schöne Grußworte vom Architekten Jochen Elsner und des feierlichen Richtspruches von Herrn Rapp, Mitarbeiter der Baufirma Uhl, konnten die geladenen Gäste noch im kleinen Rahmen (unter Einhaltung der geltenden Corona-Vorschriften) anstoßen, und die künftige Rettungswache begutachten. Wir hoffen, dass der weitere Bau zügig voran geht, und die Einweihung termingerecht stattfinden kann.

 

 

© DRK

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news-176 Thu, 30 Apr 2020 08:41:58 +0200 NEU NEU NEU https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/neu-neu-neu.html NEU Kreisverband auch auf Facebook zu finden Facebook wird vom Kreisverband erobert.

 

Unser Kreisverband hat es geschafft. Ab heute sind auch die Sozialen Medien nicht mehr vor uns sicher. Auf Facebook kann man jetzt Informationen und kurze Berichte zu verschiedenen Themen finden. In regelmäßigen Abständen wird auch immer wieder etwas Neues veröffentlicht. Einfach auf den folgenden Link klicken und entdecken, was unser Kreisverband zu bieten hat.

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news-175 Sat, 01 Feb 2020 12:29:00 +0100 Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/ein-kleiner-pieks-mit-grosser-wirkung.html BLUTSPENDEREHRUNG DREI BÜRGER LIESSEN SICH BEREITS 100 MAL UND MEHR „ANZAPFEN“ / BÜRGERMEISTER FRANK MENIKHEIM: „UNERLÄSSLICHER AKT DER MITMENSCHLICHKEIT Blut spenden rettet Leben – dieses ehrenamtliche Engagement wurde am Donnerstag im Vorfeld der Gemeinderatssitzung honoriert. Drei Bürger haben sich bereits 100 mal und mehr „anzapfen“ lassen.

Igersheim. Bürgermeister Frank Menikheim sprach in seiner Laudatio von einem „ausgesprochen wichtigen, ja unerlässlichen Akt der Mitmenschlichkeit“, der große Anerkennung und viel Respekt verdiene. Deswegen sei eine Gemeinderatssitzung ein angemessener Rahmen für die Auszeichnung dieser Mitbürger, die sich um die Allgemeinheit verdient machten.

Zunächst blickte der Schultes nochmals auf das vergangene Jahr zurück, in dem in Igersheim 313 Spenden abgenommen worden seien, während es im gesamten Main-Tauber-Kreis innerhalb von zwölf Monaten rund 8500 Bürger (darunter 525 „Erstmalige“) gewesen seien, die sich hätten „anzapfen“ lassen. Für ihn sei diese Bereitschaft zu spenden wichtig, „denn das Blut wird dringend gebraucht“.

Tägliche Aktionen

Wöchentlich würden in Baden-Württemberg und in Hessen, betonte der Verwaltungschef, von etwa 15 000 Blutspenden verschiedene Blutbestandsteilpräparate beim Blutspendedienst des DRK angefordert. Damit diese Präparate für die Patienten bereitgestellt werden könne, veranstalte der Blutspendedienst täglich Aktionen in seinem gesamten Zuständigkeitsbereich.

Es wäre toll, so Frank Menikheim, wenn es gelingen könnte, noch mehr Menschen zu dieser mitmenschlichen Tat zu ermuntern. „Es ist nur ein kleiner Pieks und etwas Zeit, aber das Gefühl, etwas Gutes getan zu haben für die Mitmenschen, entschädigt dafür allemal.“ Dennoch müsse man weiter und beständig für die Spendenbereitschaft werben.

Umso bedeutender sei es, Mehrfachspender öffentlich zu ehren und die guten, teils herausragenden Beispiele herauszustreichen, „um damit möglichst andere zu animieren, ebenfalls wieder oder zum ersten Mal zum Blutspenden zu gehen“, sagte das Igersheimer Gemeindeoberhaupt weiter. Es sei gut, dass „es Menschen wie Sie gibt, denn Blut ist durch nichts zu ersetzen“, und trotz allen Fortschritts in Technik und Medizin: „Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann noch immer nur der Körper selbst bilden. Und genau deswegen braucht die Gesellschaft Sie, die Sie Ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden.“

Frank Menikheim hob in diesem Zusammenhang explizit das Engagement alles Spender, des Personals des Deutschen Roten Kreuzes, hier ganz speziell des Teams des Ortsverbandes Igersheim mit Hans Fritzenschaft an der Spitze hervor, die sich mit Tat und Zeit für die vielen Patienten, die auf den wichtigen Lebenssaft angewiesen seien, ehrenamtlich für die Gesellschaft einbrächten. Dieser lobenswerte Einsatz könne überhaupt nicht hoch genug gewürdigt werden.

Anderen Menschen helfen

Es wolle, so Menikheim, allen Blutspendern Mut zusprechen, auch weiterhin regelmäßig zu den Terminen zu gehen, um ein bisschen Zeit zur Verfügung zu stellen und so anderen Menschen zu helfen. „Sie geben damit ein positives Beispiel der Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit und retten Menschenleben. Ich hoffe sehr, dass Ihr gutes Beispiel noch mehr Schule macht und mehr Menschen zu regelmäßigen Blutspendern werden“.

Hans Fritzenschaft in seiner Eigenschaft als Frontmann des DRK-Ortsverbandes stellte mit Sebastian Hersam, stellvertretender Bereitschaftsleiter, ebenso die Verdienste der vielen Spender hervor, für die man sich sehr gern engagiere.

Die nächsten Blutspendetermine: 16. März Erlenbachhalle Igersheim, 14. September und März 2021 Gemeindezentrum Neuses (wegen des Umbaus der Erlenbachhalle).

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 01.02.2020

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news-174 Sat, 18 Jan 2020 12:27:00 +0100 Aus der Fachwerkscheune in die Kaserne https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/aus-der-fachwerkscheune-in-die-kaserne.html SCHLÜSSELÜBERGABE FÜR RETTUNGSWACHE BÜRGERMEISTERIN HEIKE NABER: „EINZIGARTIGER SCHULTERSCHLUSS ZWISCHEN ZIVILEM UND MILITÄRISCHEM RETTUNGSDIENST“ Eine nicht alltägliche Schlüsselübergabe fand im Rahmen einer Feierstunde in der Hermann-Köhl-Kaserne statt. Die DRK-Rettungswache zieht auf den Heeresflugplatz um.

Niederstetten. Die bisher unmittelbar neben dem Rathaus in Nieder-stetten in einer Fachwerkscheune untergebrachte Rettungswache wird bis zum Ende dieses Jahres in das Sanitätsversorgungszentrum am Heeresflugplatz in Niederstetten verlegt.

Da der geplante Neubau der Rettungswache an der L1001 erst zum Jahresende 2020 fertig gestellt sein wird, war der Bezug einer Interimslösung für einen „24/7 Notdienst“ unumgänglich. Nach wenigen, äußerst zielführenden Gesprächen der Verantwortlichen konnte die Lösung in der Hermann-Köhl-Kaserne gefunden werden.

Ab sofort wird im Gebäude des Sanitätsversorgungszentrums (SanVersZ) Niederstetten das Rettungsfahrzeug inklusive Besatzung untergebracht sein, um von dort aus eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung sicherstellen. Oberfeldarzt Dr. Arnulf Hemberger, der „Hausherr“ und Leiter des SanVersZ, lobte das unkomplizierte Zusammenwirken aller Beteiligten.

Bürgermeisterin Heike Naber bezeichnete dies in einer kurzen Ansprache als „einzigartigen Schulterschluss zwischen zivilem und militärischem Rettungsdienst, der eine weitere Verbesserung der medizinischen Versorgung unserer Bevölkerung darstellt“. Der Präsident des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim, Prof. Dr. Thomas Haak, zeigte sich erleichtert, dass nach acht Jahren Provisorium in der Fachwerkscheune nunmehr moderne Räumlichkeiten genutzt werden können und versprach, dass das DRK „gute Gäste“ sein werde.

Landrat Reinhard Frank war ebenfalls hocherfreut über die „besondere Art der zivil-militärischen Zusammenarbeit“ und der Leiter des Sanitätsunterstützungszentrum Hammelburg, Oberstarzt Dr. Wolfgang Kaiser, erkannte in dem Projekt „den Geist der Gemeinschaft bei Dienst an Schutzbefohlenen“. Alle Beteiligten hätten die bestmögliche Versorgung der Zivilbevölkerung als gemeinsames Ziel stets im Blick behalten.

Der Standortälteste und Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30, Oberst Peter Göhringer, beschrieb, wie aus einer ersten Anfrage des Kreisbrandmeisters Alfred Wirsching die heute vollzogene Umsetzung entstand.

Die Idee sei Ausdruck des außerordentlich guten Verhältnisses zwischen der Bundeswehr und den Institutionen im Main-Tauber-Kreis. Der möglichst reibungslose „Dienst am Menschen“ sei gemeinsame Maxime, und Göhringer versprach den DRK-Vertretern, auch weiterhin ein offenes Ohr bei Problemen oder Schwierigkeiten zu haben.

Nächster Schritt auf dem Weg zur neuen Rettungswache wird der erste Spatenstich im April sein, wie Bürgermeisterin Heike Naber bekanntgab. bw

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 18.01.2020

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news-173 Thu, 19 Dec 2019 12:26:00 +0100 200 Geschenke gehen an bedürftige Kinder https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/200-geschenke-gehen-an-beduerftige-kinder.html WEIHNACHTSWÜNSCHEBAUM DIE HILFSAKTION DER SPARKASSE TAUBERFRANKEN FAND NEBEN TAUBERBISCHOFSHEIM AUCH IN WERTHEIM, BAD MERGENTHEIM UND LAUDA STATT Tauberbischofsheim.24 bedürftige Kinder in 24 Tagen glücklich machen. Mit diesem Grundprinzip begann vor zehn Jahren die Weihnachtswünschebaumaktion der Sparkasse Tauberfranken.

Auch in diesem Jahr konnten ab dem 26. November benachteiligte Kinder Karten mit Geschenkwünschen im Wert von maximal 25 Euro in den Filialen Bad Mergentheim, Lauda, Tauberbischofsheim und Wertheim an einen Weihnachtsbaum hängen. Die Zettel wurden dann von Bürgern mitgenommen und das entsprechende Geschenk besorgt. Über Hilfsorganisationen werden die Geschenke an die Bedürftigen verteilt.

Abschlussveranstaltung

Der Abschluss der elften Ausgabe fand am Mittwochvormittag in der Schalterhalle der Sparkasse in Tauberbischofsheim und in den weiteren teilnehmenden Filialen statt. „Wir als Sparkasse bekommen immer wieder auch schwierige Situationen aus dem Leben der Menschen mit“, sagte Maximilian Braun, Bereichsleiter der Sparkasse Tauberfranken, bei der Abschlussveranstaltung in der Schalterhalle.

Es sei deshalb wichtig, sich auch außerhalb des „Business Case“ zu betätigen. Braun blickte auf die Anfänge der Hilfsaktion und die ersten Wünsche der Kinder – wie etwa einen rosafarbenen Rollkragenpulli – zurück. „Ich habe ein gutes Gefühl, dass die Geschenke auch an der richtigen Stelle ankommen“, betonte der Bereichsleiter der Sparkasse.

Die beteiligten Einrichtungen seien wichtige Partner, die sich direkt am Puls befänden und damit am besten wüssten, wer sozial bedürftig ist. Braun würdigte diese Kooperation mit den Hilfsorganisationen und dankte auch stellvertretend Melanie Kieser, die das Projekt federführend für die Sparkasse betreute.

Sozialdezernentin Elisabeth Krug bezeichnete die Hilfsaktion als „wichtige Initiative“ für den Landkreis. „Daraus ist über die Jahre sehr viel geworden und beschert vielen Kindern ein tolles Weihnachtsfest“, sagte Krug.

Teilnehmende Organisationen

Bei der Weihnachtswünschebaumaktion kamen über 200 Geschenke zusammen. Unter den Wünschen waren nicht nur klassisches Spielzeug, sondern auch praktische Dinge wie Kleidung und Bücher.

Das gemeinnützige Projekt wurde in Kooperation mit folgenden Organisationen umgesetzt: Deutsches Rotes Kreuz, Caritasverband im Main-Tauber-Kreis, Diakonisches Werk, Evangelische Kindertagesstätte, Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Dekanat Tauberbischofsheim, Netzwerk Familie, Christophorus-Förderschule, Jugendhilfe Creglingen, Schule im Taubertal Unterbalbach, Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis, Andreas-Fröhlich-Schule Bad Mergentheim, Evangelischer Kindergarten Creglingen, Katholischer Kindergarten Bad Mergentheim, Katholischer Kindergarten St. Martin Igersheim, Bürgertreff Mehrgenerationenhaus Lauda, Katholischer Kindergarten Gerlachsheim, Katholischer Kindergarten Königshofen, Kindergarten St. Marien Lauda, Förderschule Lauda.

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 19.12.2019

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news-172 Tue, 19 Nov 2019 12:23:00 +0100 Wiederbelebung fleißig geübt https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/wiederbelebung-fleissig-geuebt.html GEMEINSCHAFTSSCHULE „HELFERTAG“ MIT DRK, DLRG UND FEUERWEHR Weikersheim.An der Gemeinschaftsschule Weikersheim fand jetzt zum dritten Mal ein „Helfertag“ für die Klassen vier statt. Nach dem großen Erfolg in den letzten beiden Jahren wurde die Veranstaltung auch in diesem Jahr wiederholt.

Ortsansässige Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, die Feuerwehr und die DLRG stellten einen Vormittag lang den Schülern ihre Arbeit vor. Mit dabei waren auch wieder die Schulsanitäter, die in einem Lernzirkel die Grundschüler anleiteten. Die DLRG zeigte ihre Einsatzfahrzeuge und übte im Schwimmbad den Rettungsgriff. Im Feuerwehrhaus durften die Viertklässler die Feuerwehrautos besichtigen und Fragen rund um das Löschen wurden beantwortet. Beim Deutschen Roten Kreuz, die mit einem Einsatzwagen vor Ort waren, konnten die Viertklässler Erste-Hilfe-Maßnahmen kennenlernen und trainierten die stabile Seitenlage und an einer Puppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung.

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news-169 Fri, 13 Sep 2019 09:54:00 +0200 Aktionstag zur Woche der Wiederbelebung https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/aktionstag-zur-woche-der-wiederbelebung.html AM SAMSTAG, 21. SEPTEMBER, IN BAD MERGENTHEIM REANIMATION ZUM ANFASSEN AUF DEM MARKTPLATZ BAD MERGENTHEIM.Um die Berührungsängste der Bevölkerung als erstem Glied der Rettungskette zu verringern und das Wissen um Laienreanimationsmaßnahmen zu verbessern, findet im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ nunmehr zum fünften Mal am Samstag, 21. September, ab 10 Uhr auf dem Marktplatz ein Aktionstag „Ein Leben retten – 100 pro Reanimation“ statt.

Mitglieder aus Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim stellen diese Veranstaltung zusammen mit der Bad Mergentheimer Notarztgruppe auf die Beine. Erneut beteiligen sich auch der Schulsanitätsdienst des Deutschorden-Gymnasiums mit dem Jugendrotkreuz aktiv an dieser Aktion: Kinder und Jugendliche leiten Gleichaltrige in der Wiederbelebung an!

Einmal mehr sollen Jung und Alt an Reanimationspuppen geschult werden, Berührungsängste abgebaut werden. Gerade solche praktischen Trainingsmaßnahmen können die Erfolgsaussichten einer Wiederbelebung verbessern: eine optimale Laienreanimation kann die Überlebensrate verdoppeln bis verdreifachen. Seit auf Bahnhöfen und in öffentlichen Gebäuden vor einigen Jahren damit begonnen wurde, Notfalldefibrillatoren für die Laienanwendung zu platzieren, ist der plötzliche Herzstillstand wieder etwas mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Der so genannte „plötzliche Herztod“ ist mit rund 100 000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in unserem Land. Da ursächlich in einer solchen Situation die Herzpumpfunktion verloren geht, wird neben den anderen Organen vor allem das Gehirn nicht mehr durchblutet. Schon nach nur vier bis sechs Minuten ohne Versorgung mit sauerstoffreichem Blut treten nicht reparable Hirnschädigungen auf. Damit es nicht soweit kommt, muss die Pumpfunktion des Herzens durch eine Herzdruckmassage rasch wiederhergestellt werden. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn von Freunden, Angehörigen, Arbeitskollegen oder zufällig anwesenden Passanten sofort mit der Wiederbelebung begonnen wird. Dabei gilt der Grundsatz „Zeit ist Leben“: pro Minute, die bis zum Beginn der Maßnahmen verstreicht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um ca. zehn Prozent. Wenn innerhalb der ersten fünf Minuten kein Beginn der Wiederbelebung erfolgt, ist ein Überleben unwahrscheinlich.

Gerade in unserer Region als Flächenlandkreis ist Zeit ein kritischer Faktor: Selbst nach sofortiger Alarmierung brauchen Notarzt und Rettungsdienst außerhalb der Kernstadt meist deutlich länger zur Anfahrt als dieses enge Zeitfenster vorgibt. Leider sei es eher die Ausnahme, dass bei ihrem Eintreffen bereits eine Laienreanimation stattfinde, wissen ortsansässige Notärzte immer wieder zu berichten. Diese Beobachtung passt zu den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 2012, nach denen hierzulande nur in etwa 15 Prozent der Fälle vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen wird (zum Vergleich liegen Norwegen und Schweden bei etwa 60 Prozent).

Beim Aktionstag im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ am Samstag, 21. September, ab 10 Uhr auf dem Marktplatz leiten auch Jugendliche und Kinder Gleichaltrige in korrekter Herz-Lungen-Wiederbelebung an einer altersgerechten Puppe an. Dies fügt sich auch gut in die diesjährigen Themenschwerpunkte des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 14. September „Erste-Hilfe macht Schule“ und „Schulsanitätsdienst“. Einmal mehr sollen Jung und Alt an den Simulationspuppen geschult werden und Berührungsängste abgebaut werden. Gerade solche praktischen Trainingsmaßnahmen können die Erfolgsaussichten einer Wiederbelebung verbessern: eine optimale Laienreanimation kann die Überlebensrate verdoppeln bis verdreifachen. „Helfen kann jeder“, so Dr. Carsten Köber, Notarzt bei der DRK-Bereitschaft Bad Mergentheim. pm

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 13.09.2019

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news-168 Wed, 24 Jul 2019 09:51:00 +0200 Handfeste Partnerschaft zwischen Schulsanitätsdienst und Jugendrotkreuz https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/handfeste-partnerschaft-zwischen-schulsanitaetsdienst-und-jugendrotkreuz.html KOOPERATIONSVEREINBARUNG GESCHLOSSEN KÜNFTIG WILL DAS DRK ENGER MIT DEM DEUTSCHORDEN-GYMNASIUM BAD MERGENTHEIM ZUSAMMENARBEITEN BAD MERGENTHEIM.Das Deutsche Rote Kreuz Bad Mergentheim und das Deutschorden-Gymnasium (DOG) haben eine Vertiefung der Kooperation zwischen dem Jugendrotkreuz (JRK) und der Schule zur Unterstützung des Schulsanitätsdienstes beschlossen.

Seit Mai 2016 gibt es am DOG einen Schulsanitätsdienst. Bereits im Dezember 2016 erklärte sich der Kreisverband Bad Mergentheim bereit, die Ausbildung der Sanitäter zu unterstützen und führt seit dem zweimal pro Jahr einen Erste-Hilfe-Kurs durch. Im Juli 2018 kam es zum ersten Kontakt mit dem DRK Bad Mergentheim, als die Bereitschaft I einen Projekttag für die Sanitäter an der Schule durchführte. Diese revanchierten sich durch ihre Unterstützung der Bereitschaft am Reanimationstag im September. Nun kommt es durch die Kooperationsvereinbarung zu einer Einbindung des Jugendrotkreuzes. Im Beisein von 35 Schulsanitätern, ihrer Ausbilderin Petra Feser (Jugendrotkreuz), Marc-Oliver Mögle (Leiter Schulsanitätsdienst), Leonhard Polster (stellv. Leiter des SSD), René Föhr sowie Britta Handrup (Jugendgruppenleiter des JRK) und den weiteren Angehörigen des JRK-Teams Jihad Fares und Swen Rüdenauer wurde offiziell die Zusammenarbeit mit dem DRK Ortsverein Bad Mergentheim und dem Schulleiter Christian Schlegl beschlossen. Ziel der Kooperation ist es die Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Diese Partnerschaft wird nicht nur auf dem Papier existieren. So hat das Jugendrotkreuz die Schulsanitäter mit Fahrzeugen und Fahrern unterstützt, damit sie zum Schulsanitätstag nach Eppelheim fahren konnten. Dort nahmen die 13 Jugendlichen an Weiterbildungen teil. Außerdem werden zwei Projekttage für Gymnasiasten durchgeführt. mom

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news-167 Fri, 12 Jul 2019 09:47:00 +0200 Führungsspitze völlig neu formiert https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/fuehrungsspitze-voellig-neu-formiert.html DRK-KREISVERBAND BAD MERGENTHEIM KREISVERSAMMLUNG IN DER TAUBER-PHILHARMONIE ABGEHALTEN / PROF. DR. THOMAS HAAK NEUER PRÄSIDENT Die Kreisversammlung 2019 des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim in der jungfräulichen Tauber-Philharmonie Weikersheim war geprägt von der Wachablösung an der Spitze des Verbands.

Bad Mergentheim/Weikersheim. Mit den bisherigen Präsidenten Prof. Dr. Werner Romen und Schatzmeister Dir. i. R. Edmund Brenner zogen sich zwei absolute DRK-Schwergewichte aus dem operativen Geschäft zurück, die viele Jahre lang so erfolgreich die Geschicke des Kreisverbandes mitgestaltet hatten.

Nachfolger als Präsident wurde Prof. Dr. Thomas Haak und neuer Schatzmeister Manfred Bürkert, für den – als ehemaliger Bänker – dieses Amt maßgeschneidert sein dürfte.

Einerseits lag so etwas wie Abschiedsstimmung über der Versammlung, aber auch Zuversicht bezüglich der Leistungsbereitschaft und Motivation der neuen jüngeren Führungsriege. Ergänzt wird sie von Falko Schöppler als neuem Justiziar und Carina Kraft als Schriftführerin angehören werden, da sich Florian Reis und Oliver Bauer nicht mehr zur Wahl stellten.

Der Versammlung wohnte auch Landessschatzmeister Axel Strunk bei, der die Grüße des Landesverbandes überbrachte und einige Ehrungen vornahm.

Loblied auf DRK-Helfer

Auch wenn der scheidende Präsident es verstand, seine Emotionen zu verbergen, war deutlich zu spüren, dass es ihn berührte, nun seinen letzten Rechenschaftsbericht abzugeben. Zunächst sang Prof. Romen ein Loblied auf die unzähligen ehrenamtlichen DRK-Helfer, die tagtäglich in allen Bereichen der Gesellschaft für andere tätig seien. Und das, obwohl sie immer öfter sogar verbalen oder körperlichen Angriffen ausgesetzt seien. Er bewundere diese Menschen, die ihre Freizeit opferten, um anderen Menschen zu helfen. Die Gesellschaft nehme dies oft als Selbstverständlichkeit hin.

Er registriere mit freudigem Interesse, so Romen, dass sich immer mehr Frauen für den Rettungsdienst interessierten. Erfreulich auch die konstant hohe Zahl der Blutspenden beim Kreisverband. Ausführlich ging Romen auf die allgemeine Arbeit im Kreisverband ein, die die Hauptamtlichen im Hintergrund geräuschlos und effizient am Laufen hielten. Diese Arbeit sei geprägt von einer angenehmen Zusammenarbeit mit dem Landesverband, dem Landratsamt sowie der kreisüberschreitenden Kooperation mit benachbarten Kreisverbänden, Polizei, DLRG und anderen Hilfsorganisationen.

Nicht ohne Stolz zählte Prof. Romen die Baumaßnahmen auf, wie den Bau der Rettungswache in Creglingen (ca. 600 000 Euro). Für die Projekte, die noch in der Genehmigungsphase seien, gebe es schon positive Signale aus Stuttgart.

Seinen Entschluss, nicht mehr anzutreten, habe er nicht aus Amtsmüdigkeit oder Verdruss gefasst, sondern ausschließlich, um Jüngeren den Einstieg in die Verantwortung des Verbandes nicht zu versperren.

Sein Dank an alle richtete er stellvertretend an DRK-Geschäftsführer Klaus Eckel, der ihm in den vergangenen 17 Jahren ein loyaler Mitarbeiter gewesen sei, ohne den er sein Amt so nicht hätte ausführen können. Er wünsche sich, dass das Vertrauen, dass man den neuen Amtsinhabern das gleiche Vertrauen entgegenbringe wie ihm.

Schatzmeister Edmund Brenner sprach im Finanzbericht von einer guten Entwicklung im Abrechnungszeitraum. Es werde ein hohes Eigenkapital ausgewiesen, einhergehend mit einer guten Ertragskraft der über 80 Mitarbeiter, womit entsprechende Rücklagen vorhanden seien. Brenner ging kurz auf die Kosten der Investitionen ein, die man durch die Zuschüsse des Landkreises und des Landes habe realisieren können. Der DRK-Kreisverband sei gut aufgestellt und habe sich zukunftsorientiert positioniert. Auch der Prüfungsbericht bestätigte, dass alles ordnungsgemäß sei. Die Genehmigung des Finanzberichts erfolgte einstimmig.

Manuel Breidenbacher und Jasmin Ambach berichteten über die Tätigkeit der Kreisbereitschaft, die in regelmäßigem Austausch mit den benachbarten Kreisbereitschaften und anderen Hilfsorganisationen stehe. Detaillierter ging Breidenbacher auf die Blutspendenaktionen ein, die bei 3185 und 3187 Blutspendern der beiden letzten Jahre 1592,5 und 1593,5 Liter gespendetes Blut ergaben. Jasmin Ambach berichtete von der Schnelleinsatzgruppe (SEG) und der Rettungshundestaffel, die sich bestens bewährt hätten. Letztes Jahr habe man für die Staffel ein Fahrzeug in Betrieb genommen, das aber auch von der SEG genutzt werden könne. Die Ausbildungsbeauftragte Antje Klingert sprach von einer gestiegenen Anfrage für Rotkreuz-Kurse, wofür derzeit 34 Ausbildungskräfte zur Verfügung stünden. Erfreulich sei, dass man durch zwei neue Lehrsäle nun mehr Lehrgänge in den eigenen Räumen anbieten könne. Nicht ganz problemlos sei das neue Konzept, wonach es nur noch neun statt bisher 16 Unterrichtseinheiten gibt.

Mit dem Bericht der Kreisjugendleitung verabschiedete sich Christian Seeber, der beruflich in die USA wechselt. Er berichtete über ein vielseitiges, unterhaltsames und informatives Programm für die derzeit 111 Jugend-Rotktreuzler. Höhepunkte seien der Ausflug ins „Palm Beach“ nach Nürnberg und die Kreisentscheide mit jeweils Platz eins für die Ortsvereine Niederstetten (Stufe 2) und Markelsheim (Stufe 1). Einstimmig erfolgte die von Dr. Gert Schöppler beantragte Entlastung des Präsidiums.

Wahlen schnell abgehandelt

Relativ schnell abgehandelt waren auch die vom Creglinger Bürgermeister Uwe Hehn geleiteten Wahlen des gesamten Präsidiums, da im Vorfeld fast alle Personalien geklärt wurden. Lediglich für die Position des Rotkreuzbeauftragten gab es eine Kampfabstimmung zwischen Amtsinhaber Horst Seeber und Gerd Drescher, die Seeber klar für sich entschied.

Als Präsident bewarb sich der in Wiesbaden geborene Prof. Dr. Thomas Haak, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie, seit 2000 Chefarzt im Diabeteszentrum Bad Mergentheim. Haak, der früher sogar zeitweise als Rettungssanitäter tätig war, hat nach eigener Aussage schon seit jeher eine sehr enge Bindung zum DRK und speziell zum Rettungswesen. Seine Wahl erfolgte einstimmig, ebenso wie die von Justiziar Falko Schöppler, des Schatzmeisters Manfred Bürkert und der Schriftführerin Carina Kraft. Bestätigt wurden jeweils einstimmig Klaus Kornberger (stellvertretender Präsident), Antje Klingert (Ausbildungsbeauftragte), Dr. Adalbert Weber (Kreisverbandsarzt) und die beiden Kreisbereitschaftsleiter Manuel Breidenbacher und Jasmin Ambach. Mit den Gruß- und Dankesworten von Landrat Reinhart Frank endete eine Versammlung, bei der für den DRK-Kreisverband zukunftsweisende Entscheidungen getroffen wurden. Frank sprach von einem qualitätsvoll besetzten neuen Präsidium, das aufgrund seiner Kompetenz in der Lage sei, an der Erfolgsstory des DRK weiter zu arbeiten. Er selber sei dankbar, Mitglied in einer Organisation sein zu dürfen, die sich im Zeichen der Menschlichkeit für das Leben, die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitmenschen einsetze.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 12.07.2019

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news-166 Fri, 07 Jun 2019 09:46:00 +0200 Katastrophenschutz, Rettungshunde-Teams und Spezialeinheiten der Polizei üben hier https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/katastrophenschutz-rettungshunde-teams-und-spezialeinheiten-der-polizei-ueben-hier-1.html DRK-BEREITSCHAFT MARKELSHEIM TRAININGSCENTER „RETTEN UND HELFEN“ IN MOSBACH BESUCHT MARKELSHEIM.Einen besonderen Ausflug mit Blick über den Tellerrand gab es für die Mitglieder der DRK-Bereitschaft Markelsheim. Die Rotkreuzler reisten nach Mosbach zum Trainingscenter „Retten und Helfen“ (TCRH) des Bundesverbands Rettungshunde.

Das TCRH befindet sich auf dem Gelände der ehemaligen Neckartalkaserne. Das 27 Hektar große Gelände wurde von einem örtlichen Entsorgungsbetrieb gekauft und wird nun zu einem Drittel vom TCRH genutzt. Die Führung durch den Mitarbeiter Maik Heins, seines Zeichens ebenfalls ehrenamtlich im DRK aktiv, begann mit einem Blick auf ein Modell des gesamten Geländes. Dort war bereits das zu sehen, was später noch in Originalgröße besichtigt wurde: Die ehemalige Turnhalle mit eingezogenen und verschiebbaren Holzwänden zum praxisnahen Üben für Sondereinsatzkommandos (SEK) der Polizei, ein Tauchbunker mit versenkten Fahrzeugen für Trainingseinheiten von Rettungstauchern und vieles andere mehr.

Als nächstes konnten die Besucher in den Katakomben eine Art Miniaturwunderland besichtigen. In einem Kellerraum werden viele verschiedene Gebäude, Fahrzeuge und vieles mehr gelagert, um realistische Szenarien im Miniaturformat darstellen zu können.

Mit der entsprechenden Technik kann hierbei ein Drohnenflug über das Schadensgebiet simuliert werden. Diese Bilder werden dann beispielsweise zum Einspielen von Szenarien bei Katastrophenschutzübungen genutzt.

Die Markelsheimer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Im Anschluss begann der Spaziergang über das Gelände. Da an diesem Wochenende ein Seminar für Höhenretter vor Ort war, gab es an manchen Stellen auch das eine oder andere live zu sehen.

Auf dem Areal gibt es einen Bus, der mitten im Trümmerfeld steht, eine Straßenbahn, die so von Betonwänden umgeben ist, dass die Rettung aus einer U-Bahn-Tunnelröhre realistisch geübt werden kann und es gibt ein Röhrensystemen, so dass mit Suchhunden Einsätze gestellt werden können.

Die Besichtigung war sehr interessant für die Gäste aus Markelsheim. Im nächsten Jahr gibt es voraussichtlich einen Tag der offenen Tür für die Zivilbevölkerung. pm

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 07.06.2019

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news-164 Mon, 27 May 2019 09:24:00 +0200 Preis für 30 000. Spender https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/preis-fuer-30-000-spender.html DRK-ORTSVEREIN NIEDERSTETTEN GUTSCHEIN FÜR IHN UND ZWEI WEITERE FLEISSIGE BLUTSPENDE NIEDERSTETTEN.Überwältigend war das Echo beim letzten Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Niederstetten. Kein Wunder, wurde doch der 30 000. Blutspender in der über 50-jährigen Blutspende-Geschichte der Stadt erwartet.

Gegen 18.30 Uhr war es dann soweit: mit Johannes Wick konnte der stellvertretende Bereitschaftsleiter Steffen Baumbusch den 30 000. Spender begrüßen. Für den Jubelspender gab es einen Gutschein über 50 Euro. Aber auch Rainer Schuch als Nummer 29 999 und Kerstin Finkenberger als 30 001. gingen nicht leer aus, sie erhielten ein Präsent von je 30 Euro.

Erfreulich für den Ortsverein: alle drei Beschenkten sind seit langem treue Spender in der Vorbachtalgemeinde. Mit 271 Blutspendern war der Termin so gut besucht wie seit Jahren nicht mehr. Gerechnet hatte man mit knapp 200 und so übertraf der Termin bei der Kapazitätsplanung des Blutspendedienstes die Erwartungen weit.

Die Folge waren Durchlaufzeiten von zeitweise eineinhalb bis zwei Stunden. Steffen Baumbusch vom DRK Niederstetten: „Wir möchten uns für diese langen Wartezeiten bei allen Blutspendern entschuldigen.“ Gleichzeitig lobte er die Spender für die aufgebrachte Geduld. Er versprach: „Beim nächsten Blutspendetermin im Sommer, am 28. August, läuft’s besser.“

Insgesamt sind über 50 Helfer aus Bereitschaft, Jugendrotkreuz und Blutspendeteam vonnöten, um eine solche Maßnahme reibungslos über die Bühne zu bringen. Bereitschaftsleiter Roland Dietz als der Mann, der im Hintergrund die Fäden zieht, ist schon Wochen vorher mit den Planungen beschäftigt. Helfer müssen rekrutiert, die Verpflegung organisiert, Absprachen mit dem Blutspendedienst getroffen und die Räumlichkeiten vorbereitet werden. Plakate und Transparente werden verteilt und aufgehängt, um mit bestmöglicher Werbung in einen Spendetermin zu starten. ak

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news-163 Mon, 13 May 2019 12:17:00 +0200 Rotkreuzler im selbstlosen Einsatz https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/rotkreuzler-im-selbstlosen-einsatz.html Der DRK-Ortsverband Bad Mergentheim blickte in seiner Jahreshauptversammlung auf ein bewegtes 2018 zurück. Die Liste an Ehrungen war besonders lang. Bad Mergentheim. Wie DRK-Ortsverbands-Vorsitzender Raimund Rüdenauer bei der Jahreshauptversammlung betonte, sei es für ihn immer wieder eine Freude und erfülle ihn mit Stolz, eine solch hochmotivierte Mannschaft um sich zu haben.

Dies betreffe jeden einzelnen Funktionsträger von der Jugendabteilung bis zur Seniorengymnastikgruppe. Ohne deren Engagement und immerwährende Unterstützung wären die vielfältigen Aufgaben des DRK Ortsvereins nicht zu meistern, so Rüdenauer. Rückblickend ging er auf das DRK-Domizil im Willinger Tal ein, das in jahrelanger, intensiver Arbeit zu einem attraktiven Treffpunkt des Ortsvereins geworden sei.

Aufwendige Pflege

Insbesondere die aufwendige Pflege der Grünflächen, die von Tina Rüdenauer geleistet werde, sei beispielhaft. Nur so werde sichergestellt, dass das Gelände samt Gebäude auch weiterhin ein Schmuckstück bleibe.

Nach der Totenehrung berichtete René Föhr über die Aktivitäten des Jugendrotkreuzes, das momentan aus 30 Mitgliedern in zwei Gruppen besteht. Einer der Veranstaltungshöhepunkte war das alljährliche Jugendrotkreuzzeltlager das traditionell in den Sommerferien stattfindet. Hinzu kam die Halloweenparty die von den Jugendlichen mit Begeisterung angenommen wurde. Auch der Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill sei ein Höhepunkt gewesen. In den durchgeführten Gruppenstunden werde, so René Föhr, den Kindern die Geschichte des Roten Kreuzes und die spielerische Einführung in die Erste Hilfe nähergebracht. Nachdem das Jugendrotkreuz dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiere, seien Überlegungen im Gange, diesen Anlass im Herbst auch offiziell zu feiern. Abschließend lobte Föhr die Gruppenleiterinnen Kathrin Handrup, Carolin Baumann, Britta Handrup und Miriam Kemmer für die immerwährende tatkräftige Unterstützung.

Wie Bereitschaftsleiter Lukas Dürr in seinen Ausführungen betonte, hätten 2018 insgesamt 39 Männer und Frauen bei 53 Einsätzen, davon 13 Sanitätsdienste, unzählige Arbeitsstunden geleistet. Wichtigste Aufgaben seien die Unterstützung und Vorbereitung der Blutspendetermine (viermal im Jahr), die Durchführung und Gewährleistung von Wachdiensten sowie die 14-tägige Fortbildungs- und Übungsabende.

Daneben sei die Kameradschaftspflege etwa mit Skifahren, Grillabenden und der obligatorischen Weihnachtsfeier ein wichtiges Element für den Zusammenhalt der Bereitschaft. Wie in anderen Bereichen werden auch in der Bereitschaft die Nachwuchssorgen immer größer, so Dürr. Hinzu komme die sehr hohe Belastung der Kameraden durch Doppelt und Dreifach-Dienste. Trotzdem blicke er optimistisch in die Zukunft. Ein besonderes Lob ging vor allem an Elena Putz, Melanie Kovacevic, Christian Seeber und Markus Göller für die gute Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren.

Für die Senioren-Gymnastikgruppe berichtete Hannelore Dehner von 32 aktiven Teilnehmern, davon die Hälfte zwischen 80 und 89 Jahren. 2018 fanden 33 Übungstreffs mit durchschnittlich 23 Personen statt. Ein Höhepunkt war, so Hannelore Dehner, der Ausflug auf ein Spargelfeld nahe Heilbronn bei dem über „Kaiser-Gemüse“ – vom Anbau bis zum Verzehr – informiert wurde. Auch der „Tag der offenen Tür“ des DRK-Neubau am 7. Oktober war, so Dehner, ein besonderes Erlebnis, da man den zahlreichen Zuschauern die aktuelle Senioren-Gymnastik vorführen konnte. Bemerkenswert sei auch noch die zwölfköpfige Nordic-Walking-Gruppe, die vergangenes Jahr bei Wind und Wetter 45 mal ihre Runden gedreht habe. Der Besuch der Bundesgartenschau in Heilbronn zusammen mit der Stadt habe sehr gut gefallen.

Im nächsten Tagesordnungspunkt berichtete Swen Rüdenauer, in Vertretung von Kassiererin Birgit Stöhr, ausführlich über die finanzielle Situation des Vereins. Nachdem die von Jörg Ulshöfer und Hans-Peter Fernkorn durchgeführte Kassenprüfung keine Beanstandungen ergab und Stöhr eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt wurde, erfolgte die Entlastung des Vorstandes. Mit einer Ehrung der nachstehend aufgeführten Mitglieder endete die Jahreshauptversammlung 2018 (siehe Infobox).

© Fränkische Nachrichten, Montag, 13.05.2019

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news-162 Tue, 07 May 2019 12:15:00 +0200 Mit persönlichem Termin zur Spende https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/mit-persoenlichem-termin-zur-spende.html NIEDERSTETTEN.Den 30 000. Blutspender erwarten die Verantwortlichen des DRK-Ortsvereins Niederstetten beim Termin am morgigen 8. Mai. Von 14.30 bis 19.30 Uhr heißt es im Schulzentrum wieder: Blut spenden für Kranke und Verletzte.

Dieses stolze Jubiläum soll natürlich gebührend gefeiert werden und so bekommt jeder potenzielle Spender, der an diesem Tag erscheint, vom DRK-Ortsverein ein kleines Präsent. Wenn denn am 8. Mai die 30 000-Marke tatsächlich geknackt wird, erhält der Jubelspender einen Essensgutschein über 50 Euro. Aber auch Nummer 29 999 und 30 001 gehen nicht leer aus: sie können sich über einen Gutschein von je 30 Euro freuen.

Begonnen hat die Blutspendetradition in Niederstetten 1963 mit einem kleinen Abenteuer. Mit dem Bus ging es bei der Premiere am 10. Dezember bei Nacht und Nebel nach Creglingen. Niederstetten wurde damals vom Kreisverband und dem Blutspendedienst kein eigener Termin zugetraut.

124 Spender brachten die Niederstettener zur Überraschung aller bei dieser gemeinsamen Aktion aus ihren Reihen auf die Beine, so dass fortan auch die kleine Vorbachtalgemeinde einen festen Platz im Terminkalender des Blutspendedienstes hatte. Der Startschuss war gefallen. Zu Recht blicken die Verantwortlichen mit stolz geschwellter Brust zurück. Knapp 30 000 Blutkonserven wurden bei diesen Aktionen für Kranke und Schwerstverletzte gewonnen. Seit 55 Jahren immer noch mit von der Partie: Mann der ersten Stunde, DRK-Urgestein und Ehrenmitglied des Ortsvereins Niederstetten ist Otto Dietz. Er berichtet aus den Anfangsjahren, dass die spendewilligen Bürger alle persönlich eingeladen wurden. Feste Termine wurden vereinbart und mussten eingehalten werden. „Jede Viertelstunde waren 15 Spender bestellt; wer zu spät kam, hatte das Nachsehen oder musste warten bis ein Platz frei wurde“, erinnert sich Otto Dietz. „Am Anfang fanden wir in der Alten Schule Platz, bis dann mit dem Neubau des Schulzentrums großzügige Räumlichkeiten für die Spendentermine geschaffen wurden“. In den ersten acht Jahren bis 1970 wurde eine Blutspendeaktion im Jahr durchgeführt. Der Ortsverein hatte damals ein durchschnittliches Aufkommen von 165 Spenden. Ab 1971 wurden jährlich zwei Spendetermine pro Jahr abgehalten. Das Spenderaufkommen stieg von 320 Konserven Anfang der siebziger Jahre kontinuierlich bis auf rund 570 Konserven jährlich Mitte der Achtziger.

Der Fortschritt der modernen Medizin mit neuen Behandlungsmethoden ließ jedoch auch den Bedarf an Blutkonserven stetig steigen.

Ab dem Jahr 2000 wurde der Rhythmus dann auf drei Spendetermine pro Jahr aufgestockt. „Wir hatten damals schon sehr große Bauchschmerzen“, erinnert sich der damalige Bereitschaftsleiter Peter Pfeiffer. „Heute wissen wir, die Menschen aus Niederstetten und aus den Teilorten lassen uns nicht im Stich und kommen fleißig spenden“, freut sich Pfeiffer. 750 bis 780 Blutkonserven, die jährlich an den Blutspendedienst übergeben werden, sind wirklich ein tolles Resultat. ak

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 07.05.2019

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news-161 Sat, 27 Apr 2019 12:12:00 +0200 Knochenbrüche und andere Notfälle verarzten https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/knochenbrueche-und-andere-notfaelle-verarzten.html Mehrere Rotkreuzler opferten ihre Wochenenden, um künftig besser Menschen in Not helfen zu können. BAD MERGENTHEIM. Ehrenamtlichen Sanitätern begegnet man fast überall. Sie leisten Dienst auf Volks- oder Stadtfesten und bei anderen öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten. In den ländlichen Gebieten kommen sie auch als sogenannte Helfer-vor-Ort-Kräfte zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, Hilfe zu leisten und vor allem die wichtige Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sicherzustellen. Bevor die Helfer jedoch zum ersten Einsatz kommen können, muss zunächst ein 50 Unterrichtseinheiten umfassender Lehrgang absolviert werden.

Unter Leitung der DRK-Lehrkräfte Gerd Drescher und Antje Klingert haben von Februar bis April 2019 – meist an den Wochenenden – sieben aktive Rotkreuzler aus den Gemeinschaften des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim und dessen Ortsvereinen diese anspruchsvolle Ausbildung absolviert. Neben umfangreichen theoretischen Grundlagen gab es eine Vielzahl praktischer Fähigkeiten zu erlernen.

Lehrgebiete waren Atmung und Kreislauf, Schock, Schädel-Hirn-Trauma, Knochenbrüche und Gelenkverletzungen, Medikamente, Infektionskrankheiten, Rettung und Transport sowie Einsätze im Allgemeinen.

Bei der Abschlussprüfung konnten sich die Ausbilder vom erreichten Leistungsstand überzeugen. Diese gliedert sich in drei Teile: einem theoretischen, der schriftlich abzulegen ist, sowie einem praktischen Teil, der wiederum aus zwei Aufgaben besteht: der Pflicht- und der sogenannten Wahlaufgabe. Die praktische Prüfung ist in Zweier-Teams zu absolvieren. Die Zusammensetzung des Teams wurde zuvor ausgelost. Pflichtaufgabe ist die Herz-Lungen-Wiederbelebung unter Einsatz der sogenannten Frühdefibrillation mit Hilfe eines AED. Das Prüferteam legte als Wahlaufgaben dieses Mal „Bewusstlosigkeit mit Kopfplatzwunde“ und das „Akute Koronarsyndrom“ fest. Die Prüflinge wurden aber erst kurz zuvor über die „Lage“ in Kenntnis gesetzt, um eine realitätsnahe Einsatzsituation zu simulieren. „Der sehr umfangreiche Kurs war sehr anstrengend und fordernd sowohl für die Teilnehmer als auch die Ausbilder. Alle haben gut mitgearbeitet, die Leistungen waren gut bis sehr gut“, so die durchaus zufriedene Ausbildungsbeauftragte des DRK Kreisverbands Bad Mergentheim, Antje Klingert. Am Ende gratulierten Antje Klingert und Gerd Drescher zusammen mit Kreisbereitschaftsleiter Manuel Breitenbacher den erfolgreichen Teilnehmern Henrik Wöhr, Tina Pflüger, Daniel Holster, Lucia Pfeiffer, Daniela Preis, Dirk Kurz und Steffen Pfeil. Klingert ließ dabei aber nicht unerwähnt, dass innerhalb eines Zeitfensters von zwei Jahren weitere 16 Unterrichtseinheiten zur „Auffrischung“ nachgewiesen werden müssen. drk

Wer Interesse an einer aktiven Mitarbeit hat, kann sich beim DRK-Kreisverband Bad Mergentheim unter Telefon 07931 / 482900 melden.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 26.04.2019

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news-160 Sat, 13 Apr 2019 12:10:00 +0200 Teilweise Veränderungen im Vorstand https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/teilweise-veraenderungen-im-vorstand.html Ehrungen und Neuwahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Niederstetten. Niederstetten. Der Ortsverein präsentierte sich als leistungsfähiger, gut aufgestellter Ortsverein, der die an ihn gestellten Aufgaben erfüllte – bei Bedarf auch in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt. Die Wahlen brachten einige Veränderungen in Vorstands und Bereitschaft. Als alter und neuer Vorsitzender wurde Rüdiger Zibold einstimmig im Amt bestätigt.

Vollbepackte Jahre

In seinem Rechenschaftsbericht sprach der Vorsitzende von zwei zurückliegenden Jahren, die vollgepackt gewesen seien mit Terminen aller Art und Einsätzen, die wiederum den hohen Ausbildungsstand und die Leistungsfähigkeit der Bereitschaft unter Beweis gestellt hätten. Auch auf Vorstandsebene habe es jede Menge zu besprechen und zu entscheiden gegeben. Themen seien unter anderem die Anschaffung eines Defibrillators gewesen, der inzwischen bei der Volksbank Hohenlohe installiert worden sei.

Des Weiteren seien Baumaßnahmen zur Sanierung am Ella-Burkhard-Heim besprochen und durchgeführt worden, so Zibiold. Außerdem hätten einige Beratungen und Ortstermine im Zusammenhang mit dem geplanten Gargenneubau stattgefunden, wobei nun eine andere (kleinere) Lösung angedacht sei. Ein Lob ging an die Mitstreiter im Vorstand, an die ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz und an die Bereitschaftsleitung, seien es Blutspendentermine, Sanitätsdienste für die Stadt oder Rettungseinsätze gewesen.

Bereitschaftsleiter Roland Dietz zog ebenfalls eine positive Bilanz, auch wenn in manchen Bereichen noch genügend Luft nach oben sei, wie etwa der Besuch von Dienstabenden. Erfreulich dagegen sei Zahl der freien Mitarbeiter, die konstant geblieben sei, sowie die stolze Zahl von 2847 Gesamtstunden gegenüber 2670 dem Vorjahr.

Während die HVO-Einsätze im Berichtszeitraum leicht zurückgegangen sei (63 auf 53), sei eine Zunahme (152 auf 160) in den Einsätzen der Bereitschaft zu verzeichnen. Laut des Bereitschaftsführers sei die Zahl der Blutspender okay, sie bewege sich im erweiterten Rahmen der letzten vier Jahren mit Tendenz nach oben.

Zur kommenden Blutspendenaktion am 8. Mai werde übrigens der 30 000. Spender erwartet.

Um Einsätze noch effektiver zu gestalten, werde man künftig über eine spezielle App das Smartphon nutzen.

Viel tat sich auch beim Jugendrotkreuz des Ortsvereins, in dem derzeit 26 Mitglieder angemeldet seien – neun davon männlich. Insgesamt seien an die 1500 Einsatzstunden geleistet worden, darunter über 30 Gruppenabende mit knapp 400 Stunden. Das war aber nicht alles, denn die Jugendrotkreuzler unterstützten den Ortsverein tatkräftig bei den vielfältigsten Aktionen und Aufgaben, wie bei Blutspende, Sammlung von Altkleidern, Unterstützung beim Herbstfest und Basteltage.

Aber auch der Spaß sei nicht zu kurz gekommen als lockerer Ausgleich für die Einsätze – wie zum Beispiel der Verbandsausflug nach Nürnberg in den Spaß-Badepark „Palm Beach“. Auch für das neue Jahr habe man sich viel vorgenommen, auf den DRK- Nachwuchs wartet ein prall gefüllter Kalender mit zahlreichen DRK-technischen und geselligen Terminen.

Leichte Verluste

Dem Bericht der Kassiererin Agnes Hauf war zu entnehmen, dass man bedingt durch Anschaffungen 2017 mit leichten Verlusten abschloss, die man 2018 durch kleine Gewinne in etwa kompensiert habe, womit sie eine ausgeglichene Bilanz vorweisen kann.

Die Kassenprüfer attestieren eine vorbildliche Buch- und Kassenführung und schlugen Entlastung vor. Diese, vorgenommen durch den Präsidenten des Kreisverbandes, Professor Dr. Werner Romen, wurde dem gesamten Vorstand einstimmig erteilt.

In seinen Grußworten stellte Romen fest, dass der DRK- Ortsverein Niederstetten sehr vorbildlich geführt werde. Er könne durchaus optimistisch in die Zukunft blicken, auch aufgrund der hervorragenden Nachwuchsarbeit.

Bezug nehmend auf den geplanten Neubau der DRK- Rettungswache, sah er die reelle Chance, dass in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden könne. Der Kreisverband habe mit dem schon getätigten Grunderwerb und der vorliegenden Baugenehmigung die Voraussetzungen dafür geschaffen, jetzt warte man nur noch auf die Fördergelder des Landes.

Für die Stadt überbrachte Stadtrat Harald Dietz die Grüße und für die Gesamtwehr Kommandant Oliver Käss. Dietz würdigte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt, Käss das hervorragend funktionierende Miteinander bei Einsätzen zwischen Feuerwehr und DRK. Diese positiven Einschätzungen schloss sich Kreisbereitschaftsführer Manuel Breitenbacher an, der die folgenden Wahlen leitete.

Diese waren um Nu abgehandelt, da im Vorfeld alle Personalien geklärt wurden. Im Amt bestätigt wurden Rüdiger Zibold (Vorsitzender), Linda Scharfenberg (Schriftführerin), Verena Kuch (Bereitschaftsarzt), Klaus Thürrauch und Heidi Klingler- Kunz (Beide Kassenprüfer) und Roland Dietz (Bereitschaftsleiter). Neu in Amt und Würden sind Carolin Haas (zweite Vorsitzende), Steffen Baumbusch (stellvertretender Bereitschaftsleiter), Carina Kraft (Bereitschaftsleiterin), Silke Kimmelmann (zweite Bereitschaftsleiterin), Christina Wiedemann (Jugenleiterin).

Bevor Vorsitzender Rüdiger Zibold die Hauptversammlung beschloss, ehrte er zusammen mit Professor Romen und Manuel Breitenbacher zahlreiche Rotkreuzler für langjährige Mitgliedschaft und Verdienste.

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 13.04.2019

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news-159 Sat, 02 Mar 2019 12:08:00 +0100 Beispielloser Einsatz für die Mitbürger https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/beispielloser-einsatz-fuer-die-mitbuerger.html Im Rahmen einer Feierstunde im Romschlössle-Saal ehrte der DRK-Ortsverein Creglingen insgesamt 35 Blutspender der Jahre 2017 und 2018. Creglingen. Als Bürgermeister und gleichzeitig Vorsitzender des DRK-Ortsverbands lobte Uwe Hehn das Engagement der Mehrfach-Blutspender als etwas „Besonderes und nicht Selbstverständliches“.

Es sei kein persönliches Hobby, sondern ein Dienst am Mitmenschen. Vor allem die vielen jungen Spender bereiten ihm große Freude. „Blutspender leisten einen wesentlichen Beitrag für die Sicherheit und das Leben Schwerkranker und Verletzter“, unterstrich Hehn.

Für Prof. Dr. Werner Roman, Präsident des Kreisverbandes Bad Mergentheim, galt es zunächst, dem Ortsverein Creglingen mit Bereitschaftsleiter Michael Kretschmer an der Spitze Dank zu sagen, „bereiten die jeweiligen Blutspendetermine den Helfern doch sehr viel Arbeit“. In seinem Grußwort ging er vor allem auf die Frage ein, wofür man das Blut überhaupt braucht? Dabei erklärte er die „Zerlegung“ des gespendeten Vollbluts. Dies sei – anders als früher – kein „Abzapfen und Wiedereinfüllen“. So einfach funktioniere es nicht mehr, so der Professor. Die Herstellung von Blutkonserven sei heute ein Teil der Transfusionsmedizin, aus der wiederum längst eine eigene Wissenschaft geworden ist. Kein Patient erhalte heute mehr „Vollblut“-Konserven, sondern nur die Bestandteile, die er für seine Behandlung benötigt.

Zum Abschluss erhielten die „uneigennützigen, leisen und unauffällige Helden“ für zehn, 25, 50 und in zwei Fällen gar für 75-fache Teilnahme eine Urkunde des Baden-Württembergischen Blutspenderdienstes und eine Ehrennadel. Andreas Langenbuch, Marc Müller, Christian Roth, Siegfried Schambortzki und Claus Wagner wurden für zehnmaliges Spenden im Jahr 2017 geehrt. Sabrina Amon, Harald Blumenstock und Margret Lang für 25-maliges. Martina Klenk, Fritz Küstner, Hans-Joachim Roth wurden für das 50. Mal ausgezeichnet und Elke Hahn-Gerlinger gar für 75-maliges Spenden. 2018 spendeten Pascal Geyer, Marin Gusa, Florian Kellermann, Dominik Ott, Lena Stodal, Peter Striffler, Klaus Thomas, Helmut Thürauf, Anette Thürauf und Andrea Zeller zehn Mal. 25 Mal gingen Jürgen Brand, Benjamin Hain, Stefan Hofmann, Dieter Müller und Florian Pehl. Hans Beck, Reinhold Gehringer, Alfred Heinze, Günter Marquardt, Christel Schweizer, Manfred Stein und Friedhelm Vogt spendeten 50 und Werner Baumann 75 Mal. brun

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 02.03.2019

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news-157 Fri, 15 Feb 2019 12:03:00 +0100 In ständiger Bereitschaft für Patienten https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/in-staendiger-bereitschaft-fuer-patienten.html Drohender Ärztemangel zwang die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württembergs (KVBW) zur Neuregelung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Main-Tauber-Kreis. Mit Eröffnung der Bereitschaftspraxen im März 2014 in Bad Mergentheim und Wertheim wurde im Main-Tauber-Kreis der erste entscheidende Schritt zur Entlastung der Hausärzte getan. Dr. Adalbert Weber ist Arzt für Allgemeinmedizin in Bad Mergentheim und Kreisnotdienstbeauftragter. Nach fünf Jahren Erfahrung zieht er Bilanz. Seit der Reform ruht der Bereitschaftsdienst auf zwei Säulen: Den beiden Notfallpraxen, auch Bereitschaftspraxen genannt, sowie dem Fahrdienst, einem mobilen ärztlichen Bereitschaftsdienst.

„Nachdem die ersten Anlaufschwierigkeiten überwunden waren, hat sich bald gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das heutige Bereitschaftskonzept ist das Ergebnis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der KVBW, aber auch des guten, kollegialen Miteinanders mit meinem Stellvertreter, Dr. Roland Rechtenwald, sowie dem Leiter der Notfallpraxis in Bad Mergentheim, Dr. Franz Hoch, und dessen Vertreter Dr. Carsten Köber“, betont Dr. Weber.

Neuordnung war unumgänglich

Dr. Weber wirft einen Blick zurück. „Vor der Reform war der Main-Tauber-Kreis in zehn bis 15 Dienstgruppen eingeteilt. Einer Gruppe gehörten je nach Lage des Einsatzgebietes fünf bis 20 Ärzte an, von denen jeder mit mindestens 20 Bereitschaftsdiensten pro Jahr rechnen musste. In ländlichen Regionen, wo Arztpraxen dünn gesät sind, waren die Ärzte häufiger im Einsatz – eine unbefriedigende Situation, die nicht zuletzt für den Ärzteschwund auf dem Lande verantwortlich war. Hinzu kam, dass die ehemals einwöchigen Bereitschaftsdienste extrem anstrengend waren.“

„Auf dem niedergelassenen Arzt lastete ein immenser Druck“, erinnert sich Dr. Weber. „Einerseits musste er seine eigene Praxis am Laufen halten, anderseits sich die Nächte um die Ohren schlagen, denn an Nachtruhe war in Bereitschaft kaum zu denken.“

Ziel der Neuorganisation war eine gerechte Verteilung der Dienste und die Entlastung der Ärzte. Zum Vergleich: Heute müssen die niedergelassenen Ärzte nunmehr etwa acht Bereitschaftsdienste jährlich übernehmen. „Wir möchten die „Landarztpraxis“ für junge Mediziner wieder attraktiv machen und so dem drohenden Ärztemangel in der Region begegnen“ resümiert Dr. Weber.

Ein langer Weg in vielen Schritten

Eine Gebietsreform war die erste Maßnahme. „Die Zusammenlegung der Dienstgruppen zu zwei großen Bezirken, dem Altkreis Bad Mergentheim und dem Altkreis Tauberbischofsheim, war eine Mammutaufgabe“, erinnert sich Dr. Weber. In jedem der beiden Bezirke wurde eine Bereitschaftspraxis eingerichtet, eine am Caritaskrankenhaus in Bad Mergentheim, die andere an der Rotkreuzklinik in Wertheim.

Erkrankten, die mobil sind, steht dort an Wochenenden und an Feiertagen jeweils ein niedergelassener Arzt zur Verfügung. An allen Wochentagen ist zusätzlich für jeden Bezirk ein Arzt im Besuchsdienst unterwegs. „Der Besuchsdienst ist für Patienten gedacht, die außerhalb der Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxen dringend einen Arzt benötigen, sowie für bettlägerige, nicht transportfähige Kranke“, erklärt Dr. Weber. Dieser Dienst ist unter Telefon 116 117 abrufbar.

„Uns war es wichtig, dass der mobile Bereitschaftsdienst mit einem Fahrservice gekoppelt ist. Das Deutsche Rote Kreuz und die Malteser teilen sich den Fahrdienst, stellen Einsatzfahrzeuge sowie medizinisch ausgebildete Fahrer“, ergänzt Dr. Weber. Zügig und sicher bringt der Fahrdienst den Arzt zum Patienten (wir berichteten).

„Natürlich vergrößern sich die Strecken zwischen den einzelnen Einsatzorten – die Anzahl der Einsätze hat sich nicht erhöht“, versichert Dr. Weber. Das ist dem Zusammenspiel von mobilem Bereitschaftsdienst und Bereitschaftspraxen zu verdanken, die einen Großteil der Patientenversorgung auffangen.

Aufgaben auf vielen Schultern

Jeder niedergelassene Arzt ist zum Bereitschaftsdienst verpflichtet, also nicht nur Allgemeinmediziner, sondern auch Fachärzte wie Orthopäden, Gynäkologen oder Internisten.

Ein Kritikpunkt am neuen System: Patienten befürchten, dass der Bereitschaftsarzt nicht immer über die nötige fachliche Kompetenz verfügt. Dr. Weber entkräftet diese Ängste: „Jeder Arzt hat vor seiner Spezialisierung ein allgemeines medizinisches Studium durchlaufen. Vor ihrem Einsatz absolvieren die Ärzte eine intensive Ausbildung, bringen ihr Wissen auf aktuellen Stand und sind somit für den Bereitschaftsdienst gut gerüstet.“

Die Zahl der niedergelassenen Ärzte werde durch so genannte „Poolärzte“ aufgestockt – freiwillige Nichtvertragsärzte. Bereitschaftsdienst sei keine Frage des Alters. „Bei uns in Baden-Württemberg gilt, so lange ein Arzt praktiziert, muss er Bereitschaftsdienst leisten. Es gibt nur wenig Gründe, die ihn davon befreien, eine schwere Erkrankung beispielsweise“, betont Dr. Weber, in dessen Zuständigkeitsbereich auch die Prüfung von Anträgen auf Befreiung vom Bereitschaftsdienst fallen.

Funktionieren kann der Bereitschaftsdienst nur, wenn alle Beteiligten partnerschaftlich zusammenarbeiten. Auch der Patient ist Teil des Systems und eben nicht nur Dienstleistungsempfänger.

Unverständlich, dass Patienten durch rücksichtsloses Verhalten die Funktionsfähigkeit des Systems gefährden, von dem sie selbst am meisten profitieren. „Wenn ein Anrufer den mobilen Bereitschaftsdienst 80-mal im Quartal anfordert – immer wegen Geringfügigkeiten, oder wenn ein ’Patient’ nachts um 23.30 Uhr wegen ’Verstopfung’ nach dem Notarzt verlangt, dann ist dies ein grober Missbrauch“, erklärt Dr. Weber verärgert. Leider seien das keine Einzelfälle. Die Zeit, die für solche Einsätze sinnlos verbraucht werde, fehle für Patienten, die dringend Hilfe benötigten.

„Ein besonders Ärgernis ist“, berichtet Dr. Weber, „dass Patienten häufig – wissentlich oder unwissentlich – die Notaufnahme in den Krankenhäusern mit der Bereitschaftspraxis verwechseln.“ Die Notaufnahme sei eine Einrichtung der Kliniken zur raschen Aufnahme von lebensbedrohlich erkrankten Patienten. Patienten mit leichteren Erkrankungen, mit denen sie normalerweise ihren Hausarzt aufsuchen würden, seien dort völlig fehl am Platz. Die allseits bekannte Notrufnummer 112 solle nur bei wirklich schweren Notfällen gewählt werden.

Gut und nicht ganz billig

Bleibt noch die Frage: Wer bezahlt das alles – Einsatzwagen, Fahrtkosten, Fahrdienst, Miete und Ausstattung der Bereitschaftspraxen und einiges mehr? „Die Kassenärztliche Vereinigung unter Beteiligung der Krankenkassen trägt die Kosten für ein System, das den Patienten eine medizinische Versorgung rund um die Uhr gewährleistet“, so Dr. Weber. „Jeder niedergelassene Arzt muss sich sowohl mit einer Kopfpauschale als auch einem Zusatzbeitrag beteiligen, der nach der Höhe seines Einkommens bemessen wird.“

Resümee nach fünf Jahren

Zufriedenheit auf allen Seiten? Dr. Weber beantwortet die Frage klar mit „Ja“ – nach anfänglichen Vorbehalten inzwischen bei allen seinen Kollegen und weitgehend auch bei den Patienten. „Menschen, die nie zufrieden sind, gab es früher und wird es auch künftig geben.“

Und wie sieht es aus mit dem Ärzteschwund auf dem Lande? „Wir hatten 2018 in Baden Württemberg einen Zuwachs an Weiterbildungsassistenten im Fach Allgemeinmedizin von zehn Prozent. Ob das auf die Verbesserung der Bedingungen zurückzuführen ist und wie viele dieser angehenden Mediziner sich letztlich im ländlichen Bereich niederlassen werden, ist schwer zu sagen.“

„Dem beängstigenden Schwund der Allgemeinen Arztpraxen scheint Einhalt geboten zu sein“, fasst Dr. Weber das Ergebnis hoffnungsvoll zusammen.

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 15.02.2019

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news-158 Fri, 08 Feb 2019 12:04:00 +0100 Beispielloser Einsatz für den Mitbürger 3 Bürger wurden für 100. Blutspende ausgezeichnet https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/beispielloser-einsatz-fuer-den-mitbuerger-3-buerger-wurden-fuer-100-blutspende-ausgezeichnet.html Das gab’s noch nie in Niederstetten: Gleich drei Bürger – Hermann Döhler, Siegfried Friedrich und Fritz Horn – wurden für ihre 100. Blutspende ausgezeichnet.

Das gab’s noch nie in Niederstetten: Gleich drei Bürger – Hermann Döhler, Siegfried Friedrich und Fritz Horn – wurden für ihre 100. Blutspende ausgezeichnet.

Niederstetten. Von der hohen Bedeutung des Einsatzes für Kranke und Unfallopfer sprach Bürgermeisterin Heike Naber bei der Ehrung der 22 langjährigen Blutspender im Ella-Burkardt-Heim: „Sie erfüllen einen beispiellosen Dienst für die Allgemeinheit.“ Es gebe sehr viele gute Gründe regelmäßig beim DRK Blut zu spenden.

Viele gute Gründe

Gleich vier davon hob das Stadtoberhaupt in ihrer Ansprache hervor. So seien die aus menschlichem Blut gewonnenen Präparate oft die einzige Behandlungs- und Heilmöglichkeit bei Patienten mit schweren Erkrankungen oder Unfällen. Weiter werde aus den Spenden nicht nur die klassische Blutkonserve bereitet, sondern auch Thrombozyten- und Plasmabestandteile für die Notfall-Behandlung der modernen Medizin gewonnen.

Positiv für die Spender wirke sich auch der kostenlose Gesundheitscheck bei jeder Spendenaktion aus. Und man helfe den Menschen seiner Heimat. Denn die Spenden kämen in der Regel auch in der Region der Entnahme zum Einsatz.

Anschließend zog Rüdiger Zibold, Ortsvereinsvorsitzender des DRK, Bilanz. Im Januar führte die Bereitschaft bereits den 125. Blutspendetermin durch. Seit der ersten Aktion 1963 in Niederstetten haben 29 800 Blutkonserven die Vorbachtalgemeinde verlassen. Da im Schnitt bei jedem Termin in Niederstetten 245 Konserven an den Spendedienst übergeben werden, erwarten die Verantwortlichen bei der Aktion am Mittwoch, 8. Mai, den 30 000. Spender. Bereitschaftsleiter Roland Dietz würdigte den Einsatz der über 40 ehrenamtlichen Helfer von Bereitschaft und Jugendrotkreuz, ohne die der Aufwand nicht zu stemmen wäre.

Für die teilweise sehr langen Wartezeiten beim Sommertermin 2018 bat Dietz um Verständnis. Man sei bereits mit dem Koordinator des Blutspendedienstes eng im Gespräch, um Abhilfe zu schaffen. Für den Termin im Mai rund um den 30 000. Spender wolle sich der Ortsverein etwas Besonderes einfallen lassen.

Urkunden übergeben

Zum Abschluss der kleinen Feierstunde im Ella-Burkardt-Heim überreichten Bürgermeisterin Heike Naber, Ortsvereinsvorsitzender Rüdiger Zibold und Bereitschaftsleiter Roland Dietz Urkunden des Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen. Außerdem gab es mehrmals die Ehrennadel in Gold (25 Spenden) mit goldenem Lorbeerkranz sowie mit goldenem Eichenkranz (50 Spenden). Mit Hermann Döhler, Siegfried Friedrich und Fritz Horn wurden gleich drei Niederstettener Bürger für ihre 100. Spende ausgezeichnet. Die seltene Zahl von 75 Blutspenden erreichten Friedrich Fug, Wilfried Kercher, Karl-Heinz Leyrer und Richard Weigel. 50 Mal spendeten bereits Helmut Grau, Ulli Schultze und Jürgen Waldmann. Silvia Glaser, Manuel Kleinheinz, Dietmar Meinikheim, Marlene Weinberger und Gabriele Wörner haben ihre 25. Spende hinter sich. Zehnmal Blut für die Allgemeinheit haben Michael Bohnet, Janina Leps, Elvira Mündlein, Patricia Popp, Linda Scharfenberg, Karina Thomann und Johannes Wick gespendet. ak

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 08.02.2019

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news-156 Wed, 23 Jan 2019 11:53:00 +0100 Sie tun etwas unglaublich Wertvolles https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/sie-tun-etwas-unglaublich-wertvolles.html „Wer Blut spendet, spendet Leben“, sagte Oberbürgermeister Udo Glatthaar bei der Blutspenderehrung und betonte, dass Blutspender einen außergewöhnlichen Dienst an der Gesellschaft leisten.

„Wer Blut spendet, spendet Leben“, sagte Oberbürgermeister Udo Glatthaar bei der Blutspenderehrung und betonte, dass Blutspender einen außergewöhnlichen Dienst an der Gesellschaft leisten.

Zur Blutspende gebe es bis heute keine Alternative, da Blut noch nicht künstlich hergestellt werden könne. Hinzu komme, so Glatthaar, dass der Anteil an Patienten mit einem hohen Alter oder mit komplexen chirurgischen Eingriffen in den nächsten Jahren steigen werde.

Täglich würden in Deutschland 15 000 Blutspenden für die Versorgung von Kranken und Verletzten benötigt, in Baden-Württemberg täglich 1800.

Insgesamt hätten im Jahr 2017 beim DRK Baden-Württemberg und Hessen 351 407 Menschen Blut gespendet. Das Durchschnittsalter habe 44 Jahre betragen. Das Durchschnittsalter bei Erstspendern liege bei 29 Jahren.

Im gesamten Spendenbereich Bad Mergentheim mit den Stadtteilen Rengershausen und Markelsheim seien von November 2017 bis Oktober 2018 1605 Blutspenden abgegeben worden. Dadurch sei erfreulicherweise eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Blutspenden sei uneigennützige Hilfe am Nächsten, ehrenamtliche Leistung und nicht zuletzt Lebensrettung, so der OB weiter. Sie würden insbesondere bei Krebs-, Herz-, Magen-und Darmerkrankungen sowie Unfallverletzungen benötigt.

Ohne Blutspenden müssten zahllose Kranke und Unfallopfer sterben und Operationen wären nicht durchführbar. So sei es unverzichtbar, weiterhin zum Blutspenden zu gehen und Verwandte und Bekannte zum Blutspenden zu animieren. Ganz besonders wichtig sei es, Erstspender zu gewinnen, denn erfahrungsgemäß komme der größte Teil wieder.

Seitens des DRK-Ortsvereins Bad Mergentheim sprach Vorsitzender Raimund Rüdenauer auch im Namen seines Kollegen vom DRK-Ortsverein Markelsheim, Franz Imhof und den Bereitschaftsleitern Lukas Dürr und Christian Seeber. Er bedankte sich bei allen Blutspendern für ihre große, immer neue Spendenbereitschaft. „Reden ist Silber – Spenden ist Gold“: Mit diesem umgewandelten Sprichwort machte Rüdenauer deutlich, dass Blutspender die tatsächlichen Sieger seien. Es sei immer wieder beeindruckend festzustellen, welch große Motivation bestehe, durch Blut spenden Leben zu retten. Die meisten der heute Geehrten hätten das Blutspenden in ihren Lebensalltag integriert und seien damit auch Vorbilder für jüngere Menschen, so Rüdenauer weiter.

Ein Rückblick auf die Historie mache deutlich, dass in Bad Mergentheim bis dato 170 Blutspendetermine vorgenommen worden. Dabei spendeten 46 700 Personen insgesamt 23 350 Liter Blut. Dies seien, so der Vorsitzende, beeindruckende Zahlen. Rüdenauer erwähnte auch allen Helfer – ob medizinische Kräfte, Schreib- und Küchenpersonal. Pro Termin müssten zwischen 30 und 40 Personen bereitgestellt werden, die über 350 Einsatzstunden leisteten.

Allein diese Zahlen machten deutlich, dass es ohne die ehrenamtlich Tätigen nicht gehen könne. Blutspenden könne jeder Gesunde zwischen 18 und der Vollendung des 73. Lebensjahres. Erstspender dürften jedoch nicht älter als 64 Jahre sein, so Rüdenauer abschließend.

Mit Ehrung der einzelnen Blutspender durch Oberbürgermeister Udo Glatthaar, Raimund Rüdenauer, Franz Imhof, Lukas Dürr und Christian Seeber endete die vom Hauptamt der Stadtverwaltung perfekt organisierte Festveranstaltung.

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 23.01.2019

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news-155 Mon, 24 Dec 2018 11:45:00 +0100 2750 Euro für junge Helfer https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/2750-euro-fuer-junge-helfer.html BAD MERGENTHEIM.Der Lions Förderverein Bad Mergentheim unterstützt die Jugendarbeit des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Bad Mergentheim, mit 2750 Euro. BAD MERGENTHEIM.Der Lions Förderverein Bad Mergentheim unterstützt die Jugendarbeit des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Bad Mergentheim, mit 2750 Euro.

Das Jugendrotkreuz beschäftigt sich damit, Kindern und Jugendlichen bereits in jungem Alter Erste-Hilfe, realistische Notfalldarstellung und Rotkreuz-Geschichte nahzubringen, ohne den Spaßfaktor dabei zu vergessen.

Maßgeblich beteiligt waren Lions-Präsident Dr. Volker Dotzel, Schatzmeister Klaus Volkert und Thomas Böer. Diese überreichten vor kurzem einen Scheck über die Spende an Professor Dr. Werner Romen, den Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim.

Nicht nur dieser war über die großzügige Zuwendung hocherfreut und dankbar, ebenso Kreisjugendleiter Christian Seeber, der für die verschiedenen Gruppen in den einzelnen Ortsvereinen zuständig ist. Man könne definitiv einen sinnvollen Nutzen daraus ziehen und den Gruppenleitern, Jugendlichen sowie Kindern einige neue Möglichkeiten eröffnen.

Unter anderem wird die Anschaffung neuer Schminkkästen für die realistische Notfalldarstellung ins Auge gefasst oder auch eine neue Raumausstattung für die eine oder andere Gruppe ist möglich. Zudem sollen geplante Ausflüge oder Projekte unterstützt werden, zum Beispiel die regelmäßig stattfindenden Zeltlager.

Somit ermöglicht die Spende „den perfekten Start in das neue Jahr 2019, um in diesem viele neue Projekte anzugehen“, hieß es.

Der DRK-Kreisverband Bad Mergentheim und vor allem das gesamte Jugendrotkreuz würden sich beim Lions-Förderverein für diese „äußerst hilfreiche Spende, die einen wertvollen Beitrag in der Jugendarbeit leistet“, bedanken, meinten die Verantwortlichen laut Pressemitteilung. pm

© Fränkische Nachrichten, Montag, 24.12.2018

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news-154 Mon, 17 Dec 2018 11:43:00 +0100 Engagierte Bürger schenken Leben https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/engagierte-buerger-schenken-leben.html Zur Ehrung der Weikersheimer Blutspender hatte Bürgermeister und DRK-Ortsvorsitzender Klaus Kornberger verdiente Bürgerinnen und Bürger der Stadt ins Rathaus gebeten. Weikersheim. Anwesend auch Bereitschaftsleiter Jan Breidenbach, der Präsident des Kreisverbandes Prof. Dr. Werner Romen und Kreisgeschäftsführer Klaus Eckel, die ebenso wie der Bürgermeister das außerordentliche Engagement der zu ehrenden Blutspender würdigten. Diese Ehrung, so der Bürgermeister, passe sehr gut in die Vorweihnachtszeit, in die Zeit vor dem größten Fest der christlichen Welt, wonach Maria am 24. Dezember vor 2018 Jahren Jesus Christus das Leben schenkte.

Und irgendwie schenkten auch die Blutspender jenen Mitmenschen Leben, die durch lebensbedrohliche Umstände nur durch das Blut anderer weiter leben können. So gesehen sind die Blutspender auch zu Lebensrettern geworden. Sie haben Anteil daran, dass das Blutspenden zu einer der großartigsten Bürgerinitiativen für Verletzte und Kranke geworden ist. Die Gesellschaft lebe von Menschen, die sich für andere einbringen, die mitmenschliche Solidarität beweisen durch die regelmäßige Abgabe ihres eigenen Lebenssaftes an andere, da es für das menschliche Blut keinen Ersatzstoff gibt und auch in Zukunft nicht geben werde.

Diese kleine Feierstunde, so Kornberger, sei deshalb ein Dankeschön und die offizielle Bestätigung, dass die Gesellschaft die Blutspender dringender braucht denn je, zumal der Bedarf an Blutpräparaten ständig ansteige. Er hoffe, dass diesem Beispiel andere Bürger folgen mögen, und vom Gedanken und der Notwendigkeit des Blutspendens überzeugt werden können.

Der Dank des Bürgermeisters ging selbstverständlich auch an die vielen ehrenamtlichen Helfer des DRK-Ortsvereins, die in Zusammenarbeit mit den Ärzten und Schwestern des Blutspendedienstes die erfolgreiche Durchführung der Blutspendenaktionen ermöglichten.

In diesem Zusammenhang gab Jan Breidenbach einen kurzen statistischen Überblick über die drei Blutspendenaktionen in Weikersheim im zu Ende gehenden Jahr. Demzufolge konnte man 399 Blutspender begrüßen, davon waren 24 Erstspender.

Die ehrenamtlichen Ortsvereinshelfer leisteten dabei 400 Arbeitsstunden, wobei auf den Ortsverein Weikersheim pro Blutspendetermin etwa 130 Arbeitsstunden angefallen sind.

Aus organisatorischen Gründen werde man im kommenden Jahr leider nur zwei Blutspendenaktionen durchführen können, hoffe aber dennoch auf ein wiederum gutes Ergebnis. Die erste Blutspendenaktion ist für Mittwoch, den 17. April 2019, in der Gemeinschaftsschule terminiert, der Termin für die zweite Aktion wird dann rechtzeitig bekannt gegeben.

Geehrt wurden für: Zehnmal Blutspenden (Ehrennadel in Gold): Johannes Bruder, Reiner Ellinghausen, Sarah Hörner, Tanja Müller, Alexander Oechsner, Annette Sambeth; 25-Mal Blutspenden (Ehrennadel in Gold, goldener Lorbeerkranz und eingravierte Spendenzahl): Benedikt Dertinger, Lothar Fries, Ulrich Hammel, Tobias Reindel, Achim Schmidt; 50-Mal spenden (Ehrennadel in Gold, goldener Lorbeerkranz und eingravierte Spendenzahl): Friedhelm Bruder, Oliver Frischholz, Karl Grau, Beate Schmied, Gerhard Wolfert; 75-Mal Blutspenden (Ehrennadel in Gold, goldener Lorbeerkranz und Spendenzahl): Claus Milnikel. habe

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 18.12.2018

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news-153 Mon, 12 Nov 2018 11:39:00 +0100 Noch mal von Herzen Glück empfinden https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/noch-mal-von-herzen-glueck-empfinden.html Das neue Projekt „Wunschmobil unterwegs“ des Caritas-Krankenhauses erfüllt Schwerkranken einen letzten Herzenswunsch: eine Fahrt zu ihrem Lieblingsort. ad Mergentheim. Für die krebskranke 50-Jährige war es ihr letzter Herzenswunsch: Noch einmal das Krankenhaus verlassen, noch einmal nach Hause zurückkehren in die vertraute Umgebung, in der sie mit ihrer Familie so viele glückliche Jahre verbracht hat. Begleitet von zwei ausgebildeten Rettungs- und Intensivpflegern und versorgt mit den notwendigen Infusionen konnte sie in einem Rettungswagen des DRK diese Fahrt tatsächlich antreten. Es war ihr letzter Besuch zuhause, wenige Tage später starb sie im Krankenhaus.

Möglich wurde diese Fahrt durch ein neues Projekt des Fördervereins des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim unter dem Stichwort „Wunschmobil unterwegs“. Ein speziell ausgestatteter Wagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wird künftig schwerkranken Patientinnen und Patienten der Palliativstation im Caritas in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch erfüllen. So bringt ein Team aus Ehrenamtlichen die Person – gern auch zusammen mit den engsten Familienangehörigen oder besten Freunden – noch einmal an ihren Lieblingsort in der Region. Denn: „Wunschlos glücklich sind wohl die wenigsten Menschen. Und gerade wenn sich die Lebenszeit aufgrund von Alter oder Krankheit dem Ende zuneigt, sollten letzte Herzenswünsche noch verwirklicht werden können“, erläutert Förderverein-Geschäftsführer Helmut Wolf die Idee, die hinter dem Wunschmobil steht. Als Kooperationspartner konnte der Förderverein den Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes Mergentheim um Kreisverbandsvorsitzenden Prof. Dr. Werner Romen und Kreisgeschäftsführer Klaus Eckel gewinnen. Denn das DRK stellt das patientengerecht ausgestattete Wunschmobil bereit. „Ich denke, jeder würde sich über eine Chance freuen, in den letzten Lebenstagen noch einmal genau das zu tun, was er oder sie besonders liebt. Wenn wir dazu einen Beitrag leisten können, dann tun wir das ohne zu zögern“, sagte Prof. Dr. Romen.

Und auch ein paar ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK, darunter Roland Göpfert (ehemalige Pflegerische Leitung des Zentrums für Notaufnahme im Caritas), haben sich schon gefunden, um die Patienten auf ihrer Wunschtour zu begleiten und fachkundig zu betreuen. Als Anschubfinanzierung hatte außerdem die Firma Beauty Coach Ruppert 500 Euro überreicht. Sr. Maria-Regina Zohner, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim, ist sichtlich gerührt von „so viel Engagement, das offenkundig von Herzen kommt“. „Ein Projekt wie dieses führt uns eindrucksvoll vor Augen, wie wichtig es ist, jeden Tag seines Lebens bestmöglich zu nutzen und als etwas Besonderes zu sehen.“ Daher sei das Engagement für das Wunschmobil auch so wichtig. „Wenn ich einmal auf der Palliativstation liegen sollte, wäre ich auch froh, wenn sich jemand so für mich und meinen sehnlichsten Wunsch engagiert.

Ihr Dank gilt auch Oberärztin Dr. Elisabeth Trost, Fachärztin für Palliativmedizin, Psychiatrie und Spezielle Schmerztherapie und ärztliche Leiterin der Palliativeinheit im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim. „Die Tour mit dem Wunschmobil an einen besonderen Ort mit geliebten Menschen bedeutet für unsere Patienten, das Leben wortwörtlich noch einmal zu erleben. Es geht in dieser schweren Zeit für alle Beteiligten noch einmal darum, von Herzen Glück zu empfinden. Und wenn ich dazu mit der Einschätzung, wann die Patientin bzw. der Patient seine Wunschmobil-Fahrt antreten kann, meinen Beitrag leisten kann, mache ich das mit Freuden.“ Die Erfüllung von Herzenswünsche durch das Wunschmobil des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim soll für die Patienten und ihre Begleitpersonen kostenfrei sein und bleiben.

„Wir freuen uns daher über jeden ehrenamtlichen Helfer mit entsprechenden medizinischen Kenntnissen, jede Sachmittel- oder Geldspende für unsere Palliativ-Patienten im Caritas, damit deren Wünsche noch lange Zeit Wirklichkeit werden können“, so Geschäftsführer Wolf. föv/ckbm

© Fränkische Nachrichten, Montag, 12.11.2018

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news-152 Tue, 09 Oct 2018 11:33:00 +0200 Spätestens nach 15 Minuten vor Ort https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/spaetestens-nach-15-minuten-vor-ort.html Tag der offenen Tür - DRK zeigte anschaulich vielfältige Aufgaben der Rettungsorganisation / DRK-Präsident Romen: Notrufnummern nicht missbrauchen. Bei einem Tag der offenen Tür präsentierte der DRK-Ortsverband Bad Mergentheim seine vielseitigen Hilfs- und Rettungsdienste.

Bad Mergentheim. Prof. Dr. Werner Romen, Präsident des DRK-Kreisverbandes, nutzte bei der Begrüßung der Gäste die Gelegenheit, den richtigen Gebrauch der Notfalltelefonnummern zu erläutern. Dabei appellierte er, die Notrufnummern nicht zu missbrauchen.

In seinen Ausführungen erklärte er, dass bei Notfällen zwischen allgemeinen und medizinischen Notfällen zu unterscheiden sei. Nicht jede gesundheitliche Beeinträchtigung, auch wenn sie vom Betroffenen als gravierend eingeschätzt wird, erfordere den Anruf mit der Notfallnummer 112.

Bei akuten allgemeinen Erkrankungen sollte erst der Hausarzt oder Facharzt, bei dessen Nichterreichbarkeit der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 angerufen bzw. die Bereitschaftspraxis am Caritaskrankenhaus aufgesucht werden. Solche Beschwerden seien auch kein Grund die Notfallaufnahme des Krankenhauses aufzusuchen.

Ein echter Notfall liege dann vor, wenn lebenswichtige Vitalfunktionen beeinträchtigt sind wie beispielsweise bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Dann sollte über die Telefonnummer 112 des DRK-Rettungsdienst und gegebenfalls der Notarzt alarmiert werden.

Fäden laufen zusammen

Über die integrierte Leitstelle im Bad Mergentheimer DRK-Gebäude werde dann alles Notwendige veranlasst, so Werner Romen und verwies außerdem noch darauf, dass auch die Anrufe über den Hausnotruf, der vom Roten Kreuz alleine lebenden Menschen angeboten wird, dort ankommen und umgehend bearbeitet werden.

Ein bisschen stolz sei er darauf, dass zwischen dem Eingang eines Notrufes und der Ankunft des Rettungsdienstes beim Hilfesuchenden in rund 94 Prozent der Fälle nicht mehr als 15 Minuten vergehen. Allerdings setzen hier das große Einzugsgebiet und die ländliche Struktur der Region gewisse Grenzen, so Romen.

Er wies noch auf die vielfältigen Möglichkeiten des Tages der offenen Tür hin, die Arbeit und Einsatzmöglichkeiten des DRK genau kennenzulernen. Dies taten anschließend die zahlreichen Besucher nicht nur an der Verpflegungsstation ausgiebig, sondern auch den einzelnen Ausstellungen, Vorführungen und praktischen Demonstrationen wurde starkes Interesse entgegen gebracht. Besonders die integrierte Leitstelle, die ebenfalls besichtigt werden konnte, fand große Beachtung. wm

© Fränkische Nachrichten, Dienstag, 09.10.2018

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news-151 Wed, 16 May 2018 11:30:00 +0200 Viele Fälle ließen sich vermeiden https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/viele-faelle-liessen-sich-vermeiden.html Schlaganfall Ärzte informierten bei Aktionstag über Risikofaktoren und Möglichkeiten zur Vorbeugung

BAD MERGENTHEIM.Ein roter Doppeldeckerbus und ein Rettungswagen standen gestern auf dem Deutschordenplatz. Ein akuter Notfall lag zwar nicht vor, trotzdem wurden möglicherweise mehrere Leben gerettet. Denn die Fahrzeuge waren Teil des Aktionstages „Herzenssache Lebenszeit“, bei dem das Caritas-Krankenhaus, die Diabetes-Klinik und das Deutsche Rote Kreuz über das Thema Schlaganfall informierten.

Viele der 270 000 Schlaganfälle, die es jedes Jahr in Deutschland gibt, wären laut Mathias Buttmann, Chefarzt der der Neurologie am Caritas-Krankenhaus, vermeidbar. Um das zu erreichen, sei es aber wichtig, dass man sein persönliches Schlaganfall-Risiko kenne und seine Lebensweise entsprechend anpasse.

Fragebögen und Untersuchung

Beim Aktionstag hatten die Besucher nun die Möglichkeit, Fragebögen zu den bekannten Risikofaktoren auszufüllen. Die Gefahr für einen Schlaganfall erhöhen zum Beispiel wenig Bewegung, ein hoher Cholesterinspiegel oder Rauchen. Im Doppeldeckerbus bekamen Interessierte außerdem von Pflegepersonal Blutdruck und Blutzucker gemessen.

Denn auch Vorerkrankungen wie Diabetes können das Schlaganfallrisiko erhöhen. Thomas Haak, Chefarzt an der Diabetes-Klinik Bad Mergentheim, berichtet, dass es in Deutschland etwa sieben Millionen Diabetiker gibt. Zwei Millionen von ihnen wüssten jedoch nichts von ihrer Krankheit: „Oft stellen wir nach einem Schlaganfall fest, dass der Patient auch Diabetiker ist.“

Auch beim Aktionstag kam es zu Überraschungen. So wurde bei einer älteren Dame, die mit ihrer Tochter gekommen war, ein erhöhter Blutzuckerwert festgestellt. „Hast Du wieder deine Tabletten nicht genommen?“, vermutet die Tochter. Doch selbst ohne Tabletten war der Wert ungewöhnlich hoch, erklärte ihr der Krankenpfleger Klaus Rotter und empfahl, die Ursache untersuchen zu lassen.

Gefahr steigt mit dem Alter

Selbst wenn man sich richtig ernährt, sich genug bewegt und die notwendigen Medikamente nimmt, gibt es keinen hundertprozentigen Schutz. Denn mit dem Alter steigt generell die Gefahr für einen Schlaganfall, so Neurologe Buttmann. Daher informierte er auch darüber, was zu tun ist, wenn es soweit kommt.

Um überhaupt zu erkennen, ob ein Schlaganfall vorliegt, empfiehlt Buttmann die so genannte „Fast“-Methode. Jeder Buchstabe von „Fast“, Englisch für „schnell“, steht dabei für einen Handlungsschritt. So sollte man zuerst im Gesicht (Face) eines Betroffenen nach Verkrampfungen schauen. Ein weiterer Hinweis auf einen Schlaganfall ist, dass der Betroffene nicht mehr beide Arme (Arms) mit den Handflächen nach oben vorwärtsstrecken kann. Ist dann noch seine Sprache (Speech) eingeschränkt, ist Zeit (Time) wichtig.

Schnell ins Krankenhaus

So sollten die Betroffenen so schnell wie möglich in eine spezielle Einrichtung wie etwa die „Stroke Unit“ im Caritas-Krankenhaus gebracht werden, mahnt Buttmann. Nur dort stünden die verschiedenen zu einer effektiven Behandlung notwendigen Spezialisten zur Verfügung. Und selbst wenn der Patient erst nach ein paar Stunden eingeliefert werde, könnten die Ärzte in manchen Fällen noch helfen, die schwerwiegenden Folgen, wie etwa Lähmungen, abzuschwächen.

Wie groß das Interesse am Thema Schlaganfall ist, zeigte der Andrang beim Aktionstag. Bereits am Morgen standen Menschen im Doppeldeckerbus Schlange oder besichtigten den Rettungswagen. fhm

© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 16.05.2018

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news-150 Fri, 27 Apr 2018 11:26:00 +0200 Beachtliche Zahl ehrenamtlicher Stunden https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/beachtliche-zahl-ehrenamtlicher-stunden-1.html IGERSHEIM.Eine beachtliche Anzahl an ehrenamtlichen Stunden hat der DRK-Ortsverein Igersheim im vergangenen Jahr abgeleistet. Das wurde jetzt bei der Mitgliederversammlung deutlich, bei der neben dem Jahresrückblick auch viele Ehrungen auf der Tagesordnung standen.

Insgesamt sprach der Vorsitzende Hans Fritzenschaft von einem sehr positiven Ergebnis. Zu der Versammlung waren neben den Mitgliedern des Ortsvereins auch der Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Bad Mergentheim, Professor Werner Romen, der Kreisbereitschaftsleiter Manuel Breitenbacher sowie Bürgermeister-Stellvertreter Peter Ruess gekommen.

Fritzenschaft sprach von der Arbeit des Vorstands und bedauerte die schwindende Anzahl an Mitglieder. Dies könne in den kommenden Jahren Anlass zur Sorge geben.

Positiv habe sich aber die aktive Bereitschaft entwickelt. Der Vorsitzende berichtete von der Renovierung der Garage, die ein neues Tor gebraucht habe.

Klein, aber stabil

Der Gruppenleiter des Jugendrotkreuzes, Sebastian Hersam, stellte die momentan zwar kleine, aber zahlenmäßig stabile Jugendrotkreuzgruppe vor. Aufgrund der vielen Freizeitangebot interessierten sich immer weniger Kinder und Jugendliche für die Mitarbeit im Jugendrotkreuz. Das Jugendrotkreuz (JRK) biete regelmäßige Gruppenstunden in den eigenen Räumen des DRK-Heimes an und sei bei der Blutspende aktiv. Über interessierte Kinder würde man sich jederzeit freuen. In der aktiven Bereitschaft gebe es aktuell 19 Sanitäter, berichtete Bereitschaftsleiterin Iris Wöhr. Erst vor kurzem hätten Kirsten Sorel und Manuel Baunach ihre Sanitätsausbildung abgeschlossen und unterstützten nun den Sanitätsdienst. Die junge Bereitschaft sei sehr motiviert, weshalb man auch einige Investitionen getätigt habe. So habe man eine neue Übungspuppe, einen Übungs-Defibrillator sowie neue Einsatzkleidung angeschafft.

Insgesamt habe die aktive Bereitschaft bei 18 Sanitätseinsätzen im Jahr 2017 fast 400 ehrenamtliche Stunden abgeleistet.

Gemeinsam habe man einen Ausflug nach Bamberg und zum Baumwipfelpfad gemacht. Sehr interessant sei zudem der Besuch beim Stützpunkt des ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 18 in Ochsenfurt gewesen. Schatzmeisterin Renate Hlawon trug die Zahlen und Ergebnisse des Jahres 2017 vor. Nach den größeren Anschaffungen und der Garagenrenovierung seien die Zahlen nun wieder ausgeglichen. Die Kassenprüfer Franziska Kuhn und Wolfgang Zikan bestätigten eine vorbildliche Kassenführung. Schriftführerin Melanie Fischer fasste die letzte Mitgliederversammlung zusammen sowie die Ergebnisse der zwei Vorstandssitzungen vor.

Dem DRK verbunden

Bürgermeister-Stellvertreter Peter Ruess sagte, er fühle sich dem DRK Igersheim sehr verbunden, auch weil sein Großvater Gründungsmitglied gewesen sei. Die Gemeinde Igersheim sei froh, bei Veranstaltungen auf die Unterstützung des Ortsvereins zurückgreifen zu können. Auf seinen Antrag hin wurde die Entlastung vorgenommen. Professor Romen sagte, dass er um die Nachwuchssorgen in den Bereitschaften wisse. Aktuell müsse man sich aber in Igersheim darüber keine Gedanken machen. Sehr wichtig seien ihm auch die Blutspenden, die zweimal im Jahr in Igersheim stattfinden. Kreisbereitschaftsleiter Manuel Breitenbacher lobte die Arbeit der Sanitätsbereitschaft in Igersheim. Positiv sei, dass die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Kreisverbandes Mergentheim von sechs Igersheimer Sanitätern unterstützt werde. Schließlich zeichnete der Vorsitzende die Mitglieder Kurt Freymüller, Emil Pollich, Andreas und Eleonore Renje, Wolfgang Zikan und Adolf Zimmermann als Ehrenbereitschaftsmitglieder aus. Er lobte ihre jahrelange Arbeit in der Bereitschaft, viele von ihnen seien schon seit der Vereinsgründung dabei. Zuverlässig und aktiv nähmen sie an den Bereitschaftsabenden teil und würden bei Sanitätsdiensten sowie bei der Blutspende helfen. iw

© Fränkische Nachrichten, Freitag, 27.04.2018

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news-14 Tue, 27 Feb 2018 11:37:00 +0100 Andreas Halbmann 125 Mal „angezapft“ https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/andreas-halbmann-125-mal-angezapft.html Große Anerkennung und viel Respekt verdienen all jene Bürger, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. Solche – eifrige Blutspender – wurden nun wieder in Igersheim ausgezeichnet. Igersheim. In seiner Laudatio sprach Bürgermeister Frank Menikheim von einem „wichtigen, ja unerlässlichen Akt der Mitmenschlichkeit“. Die Spendenbereitschaft im Kreis liege, trotz rückläufiger Tendenz, deutlich höher als im Landesdurchschnitt – dazu leisteten auch die Igersheimer ihren wesentlichen Beitrag. Es sei in der heutigen Zeit umso wichtiger, Mehrfachspender öffentlich zu ehren und die guten, teils herausragenden Beispiele herauszustreichen, „um damit vielleicht und hoffentlich andere zu animieren, ebenfalls wieder oder auch erstmals zum Spenden zu gehen“. Schließlich werde das Blut dringend benötigt. Er, so der Schultes, wünsche sich noch mehr Menschen, die es als Gesunde als eine Pflicht an der Allgemeinheit ansehen, diese Termine wahrzunehmen.

„Es ist gut, dass es Menschen wie Sie gibt, denn Blut ist durch nichts zu ersetzen“, meinte der Rathauschef an die Adresse der zu Ehrenden. Vorerst sei noch nichts in Sicht, was dem roten Lebenssaft gleichkäme. Deswegen sei es so wichtig, dass „es Menschen wie Sie gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden.“

„Ihnen, liebe Blutspender, möchte ich Mut zusprechen, auch weiterhin regelmäßig Ihren Lebenssaft und ein bisschen Zeit zur Verfügung zu stellen, um anderen Menschen zu helfen“, meinte Frank Menikheim abschließend. „Sie geben damit auch ein positives Beispiel der Nächstenliebe und retten Menschenleben. Ich hoffe sehr, dass Ihr gutes Beispiel noch mehr Schule macht und noch mehr – oder sollte ich sagen wieder mehr –Menschen zu regelmäßigen Blutspendern werden.“Die ausgezeichneten Blutspender: Zehn Mal: Angelika Ernst, Ralph Gossert, Markus Limbrunner, Wilhelm Michelzahn, Erhard Stadtmüller. 25 mal: Karin Betz, Harald Metzger. Cornelia Rudolf. 50 mal: Edwin Gakstatter, Margarete Haun, Ralf Kaufmann, Maria Schühl, Erika Tatusch, Heidemarie Uhl. 75 mal: Helmut Memmhardt. 125 mal: Andreas Halbmann.

 

© Fränkische Nachrichten, Samstag, 27.01.2018

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news-17 Tue, 27 Feb 2018 11:30:00 +0100 Jüngere für gute Sache sensibilisieren https://www.drk-bad-mergentheim.de/aktuell/meldung/juengere-fuer-gute-sache-sensibilisieren.html DRK-Ortsverein und Stadt Bad Mergentheim ehrten verdiente Blutspender. Insgesamt waren es 37 Geehrte. Einer davon, Kurt Deppisch, wurde sogar für einhundertmaliges Spenden ausgezeichnet. Bad Mergentheim. Bürgermeisterstellverteterin Manuela Zahn würdigte in ihrer Begrüßungsansprache die Leistungen der geehrten Blutspenderinnen und Blutspender als vorbildlich und menschenrettend.

Es sei nicht selbstverständlich so Zahn, diesen Schritt zu tun. Blutspenden bedeutet insbesondere Hilfe auf Gegenseitig. Wichtig sei ihr auch zu verdeutlichen, dass die gemeinnützige GmbH des Blutspendedienstes sich selbst finanzieren müsse und auf keinen Fall Gewinn erwirtschaften dürfe.

Seit 1995 finden, so Zahn, in Bad Mergentheim-Kernstadt jährlich vier Blutspendentermine statt. Von November 2016 bis Oktober 2017 wurden in Bad Mergentheim-Kernstadt 872 Blutspenden abgegeben, dies entspreche durchschnittlich 218 Spender pro Termin. Weitere Spendenaktionen fänden in Rengershausen, Markelsheim, am Berufschulzentrum sowie bei der Fa. Würth statt. Die gesamt Spendenzahl für diesen Zeitraum belaufe sich auf 1541. Ohne menschliches Blut seien, so Manuela Zahn, viele Therapien und Operationen nicht möglich.

Blut sei etwas Lebendiges. Es ist ein Organ, das aus vielen kleinen Zellen, Teilchen und Flüssigkeit besteht. Das lebenswichtige Blut mit seinen vielfältigen Funktionen kann nur der Körper selbst bilden. Deswegen ist es auch so wichtig, dass es Menschen gibt, die ihr Blut für Kranke und Verletzte spenden. Obwohl inzwischen erste Substanzen zum Ausgleich größerer Blutverluste entwickelt wurden, gibt es immer noch keine künstliche Alternative zur Blutspende. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt, so Frau Zahn weiter. Es folgten Erkrankungen des Herzens, des Magens und des Darms, Verletzungen aus Sport- und Verkehrsunfällen, Leber- und Nierenkrankheiten,Blutarmut und Blutkrankheiten, Komplikationen bei Geburten, Knochen- und Gelenkrankheiten.

In Deutschland braucht es zur Zeit täglich 15 000 Menschen, die mit ihrer Blutspende ihr Blut für andere geben und so Leben retten. Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Geburtstag. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. In diesem Zusammenhang sei es ihr auch ein großes Anliegen, so Zahn, dafür zu werben, dass wieder mehr Menschen Blut spenden würden, insbesondere junge Menschen seien hier gefragt.
Perfekt organisiert
Neben den eigentlichen Blutspendern dankte Zahn ganz besonders dem DRK-Team für die perfekte Organisation und Durchführung der jährlichen Spendenaktionen sowie der anschließenden Betreuung, denn nicht jeder könne sich gleich auf seinen eigenen Füßen halten. Ein weiteres Dankeschön gelte auch den mitwirkenden Ärzten, die die ganze Aktion medizinisch begleiten würden. Unverzichtbar seien auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die für das Gemeinwohl stundenlang im Einsatz seien.
Einfach grandios nannte die Bürgermeisterstellvertreterin die Tatsache, dass die heute Geehrten 37 Personen insgesamt 1050 Mal Blut spendeten und dabei 525 Liter Blut zur Verfügung stellten.
Seitens des DRK-Ortsvereins Bad Mergentheim bedankte sich deren 1. Vorsitzende Raimund Rüdenauer im Beisein seines Kollegen vom DRK-Ortsverein Markelsheim, Franz Imhof ebenfalls bei allen Blutspendern. Es sei immer wieder beeindruckend festzustellen welch große Bereitschaft bestehe, durch Blut spenden, Leben zu retten. Leider sei die Zahl der Blutspenden leicht rückläufig, auf dem Land zwar weniger als in der Städten, aber immer noch spürbar. Dem gelte es entgegenzuwirken und die Notwendigkeit von Blutspenden wieder stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Insbesondere die jüngere Generation müsse man zukünftig mehr für diese gute Sache sensibilisieren. Sein weiterer Danke gelte, so Raimund Rüdenauer, allen Helfern, ob medizinischen Kräften oder Schreib- und Küchenpersonal. Pro Einsatz müssten hierbei 30 bis 40 Kräfte bereitgestellt werden.
Zurückblickend auf die unter seiner Ägide in den siebziger Jahren eingeführten Blutspendeterminen konnte Raimund Rüdenauer beeindruckende Zahlen präsentieren. So seien bei 165 Blutspendeterminen und 45 800 Blutspenden, 22 900 Liter Blut gewonnen und damit unzähliges Leben gerettet worden. Als nächsten Spendentermin nannte Rüdenauer den Mittwoch, 21. Februar im Dorfgemeinschaftshaus Neunkirchen, Zeit 14 bis 19.30 Uhr.
Mit Ehrung der einzelnen Blutspender durch Bürgermeisterstellvertreterin Manuela Zahn, Raimund Rüdenauer und Franz Imhof endete die vom Hauptamt der Stadtverwaltung organisierte Festveranstaltung.
Die Geehrten im Überblick:
10 Blutspenden, hiefür wird eine Urkunde sowie eine Blutspenderehrennadel in Gold verliehen: Katharina Brauch, Manuel Breitenbacher, Katja Hemmerich, Silke Kimmelmann, Angelika Klotz, Bernhard Lehr, Walter Neser, Gülümser Öztas, Monika Radke, Bianca Rischer, Rainer Schmitt, Johannes Schmitt, Julia Stemann, Meike Sturm, Christian Honikel.
25 Blutspenden, hierfür wird eine Urkunde sowie eine Blutspenderehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz und der Zahl 25 verliehen : Hildegard Blank, Markus Braun, Juliane Etzl, Michaela Fischer, Martina Hahn, Anton Heuberger, Madeleine Kuhn, Klemens Leuchs, Gundula Loew, Markus Meier, Thorsten Rupp, Monika Ullenbruch.
50 Blutspenden, hier wird eine Urkunde sowie eine Blutspendenehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und entsprechender 50 verliehen: Edgar Friederich, Walter Hadersbeck, Elmar Mohr, Christiane Schenkel, Sandra Schmitt, Nikolaus Uhl, Rolf Zeller.
75 Blutspenden, hier wird eine Urkunde sowie eine Blutspendenehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und entsprechender Zahl 75 verliehen: Johannes Heer, Sonja Ottmann.
100 Blutspenden, hier wird eine Urkunde sowie eine Blutspendenehrennade in Gold mit goldenem Eichenkranz und der Zahl 100 verliehen: Kurt Deppisch.
© Fränkische Nachrichten, Mittwoch, 24.01.2018

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